Einer Analyse des Marktforschungsunternehmens International Data Corporation (IDC) zufolge könnte die 3D-Druck-Technologie im Jahr 2018 im asiatisch-pazifischen Raum bereits zum Mainstream gehören.

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Zu diesem Schluss kommt die jetzt unter der Bezeichnung „IDC FutureScape: Worldwide 3D Printing Predictions – APeJ Implications“ veröffentlichte IDC-Studie. Innerhalb der Studie, die Teil des IDC Future Scapes-Projektes ist, sollen relevante Themen identifiziert und Strategien für IT-Unternehmen bereitgestellt werden. Zum asiatisch-pazifischen Raum wurde Japan nicht mit hinzugerechnet.

Nach Meinung des Marktanalysten bei IDC Imaging, Printing, Document Solutions and Research, Mun Chum Lim, habe der Verfall von mehreren wichtigen 3D-Druck-Patenten in den letzten Jahren zu einem erheblichen technologischen Fortschritt geführt. So wurde die 3D-Druck-Technologie zugänglicher gemacht, sein Anwendungsspektrum bald über das Rapid Prototyping hinausgehen. Wenn die Verbraucher mehr über die Technologie wissen, wird die Nachfrage steigen.

Metallimplantat aus dem 3D-Drucker
3D-gedrucktes Metallimplantat des Talus Knochens. (Bild: © Sing Pao Daily News)

Der IDC-Bericht enthält eine Vielzahl weiterer wichtiger Prognosen. So werde der 3D-Druck im APeJ-Raum (Asien-Pazifik ohne Japan) bis Ende des Jahres 2018 einen Mainstream-Technologie-Markt darstellen, an dem unter anderem große Unternehmen aus den Bereichen Drucktechnik, Elektronik und Lohnfertigung beteiligt sind. Grundlage sind hier kontinuierliche Investitionen in Ländern wie China, Südkorea und Indien sowohl von staatlicher Seite als auch in finanzieller Hinsicht. Vor allem China wird hier eine Vorreiterrolle einnehmen.

Zugleich wird es durch Konsolidierungsmaßnahmen zu einer etwa 30-prozentigen Reduzierung der Hersteller von 3D-Druckern kommen, beispielsweise im Rahmen von Fusionen und Akquisitionen. Dies sei ein gutes Zeichen dafür, dass die Branche reift, so Lim. Zugleich werde sich der Fachwissensstand erhöhen und die Unternehmen besser positioniert sein.

Auch auf den medizinischen Sektor geht die Analyse des IDC ein. Durch die Nutzung des 3D-Drucks für die Herstellung von Prothesen, Exoskeletten und Implantaten wird hier der Sprung von der Forschungsphase hin zum kommerziellen Einsatz erfolgen. Die APeJ-Region wird hier bis 2018 in großem Umfang aufholen.

Insgesamt deuten die Prognosen des IDC auf eine vielversprechende Zukunft und zugleich eine zunehmend größere Rolle des 3D-Drucks in der APeJ-Region, aber auch auf der weltweiten Bühne hin.

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