3D-Druck im Iran:

Iran führt im Mai erstes Additive Manufacturing Symposium durch

Zu den Ländern, die wir bislang wenig mit dem 3D-Druck in Verbindung brachten, gehört zweifelsohne der Iran. Gerade deshalb ist es interessant zu erfahren, dass sich auch dort in diesem Fertigungszweig einiges tut.

Im Jahr 2016 war erfreulicherweise ein leichtes Wachstum der iranischen 3D-Druck-Industrie zu verzeichnen. Am 09. und 10. Mai soll nun unter dem Titel „Additive Manufacturing: Chancen und Herausforderungen“ das erste iranische 3D-Druck-Symposium stattfinden. Ausrichter ist die islamische Azaad Universität in Teheran. Die Veranstaltung wird von der iranischen 3D-Druck-Webseite 3DBaz begleitet. Nach Angaben des Betreibers von 3DBaz, Ahmad Mokhtari, war die Veranstaltung ursprünglich schon für Januar geplant, wurde dann aber verschoben, um mehr Sponsoren und Referenten zu gewinnen.

„Als 3D-Druck-Enthusiast bin ich so aufgeregt zu sehen und zu erfahren, was auf diesem Event passieren wird. Wir von 3DBaz werden unser Bestes tun, um dieses Event zu unterstützen, da wir die größte 3D Printing Nachrichtenagentur im Iran sind. Wir verfügen über weltweite Informationen über AM und seine Anwendungen. Die Kombination mit wissenschaftlichen Errungenschaften wird einen großen Einfluss auf Unternehmen, Dienstleistungen etc. haben“, so Mokhtari.

Metall-3D-Druck im Iran.
Auf dem ersten iranischen AM-Symposium wird auch der Metall-3D-Druck zur Sprache kommen. (Bild: © http://amsymposium2017.ir)

Zwar gibt es bislang im Iran noch keine umfangreiche Berichterstattung über die hier aufstrebende 3D-Druckindustrie, zugleich wird das Symposium aber sicher eine gewisse Aufmerksamkeit erhalten. Bislang haben einige Wissenschaftler von renommierten Universitäten des Landes ihre Teilnahme zugesagt.

Zu den Universitäten, die sich mit der Erforschung und Nutzung des 3D-Drucks beschäftigen, gehören unter anderem die Isfahan University of Technology, die Amirkabir University of Technology, die Khajeh Nasir Toosi University of Technology die Universität von Malaya, die Sharif University of Technology, die Teheraner Universität für Medizinwissenschaften und die Tarbiat Modares Universität. Von all diesen Forschungseinrichtungen werden Referenten erwartet.

Auf dem Symposium selbst sollen unter anderem die Nutzung des 3D-Drucks in der Luft-, Raumfahrt– und Verteidigungsindustrie, im Werkzeug- und Formenbau, in den Medizinwissenschaften, bei der Automobilherstellung, bei der Schmuckherstellung sowie im Bauwesen und in der Architektur angesprochen werden.

Auch wir von 3D-grenzenlos werden die Entwicklungen zum 3D-Druck in Iran im Auge behalten und in unserem Newsletter zu gegebener Zeit über neueste Entwicklungen berichten.

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