Die App Fyuse ermöglicht es, 3D-Fotos aus verschiedenen Blickwinkeln zu erstellen und sie zu einem beweglichen Bild zu verbinden. Aufgenommen werden können beispielsweise Tiere, Gegenstände, aber auch selbst geschossene 3D-Selfies lassen sich so zu bewegten Bildern gestalten. Gesichter werden beispielsweise nicht mehr nur von vorn, sondern auch von der Seite gezeigt. Der Nutzer muss dazu nur das Smartphone etwas kippen.

Fyuse soll die Lücke zwischen den statisch aufgenommenen 2D-Bildern und herkömmlichen Videos schließen, so Entwickler des Unternehmens. Mit dem Bewegungssensor des Smartphones werden die Bilder gezeigt.

Funktionsweise

Damit 3D-Fotos erstellt werden können, muss mit der in der Fyuse App integrierten Kamera über das entsprechende Motiv gefahren werden. Möchte jemand vielleicht seine Umgebung in Form eines Panoramas aufnehmen, so muss er sich während der Aufnahme um die eigene Achse drehen. Selfies sollten aus verschiedenen Winkeln, also frontal und von beiden Seiten, aufgenommen werden. Die Sequenzen können dann in der eigenen Timeline verschiedener sozialer Netzwerke gepostet und zugleich mit Hashtags versehen werden.

Fyuse möchte mit seinen Dienstleistungen Plattformen wie Instagram Konkurrenz machen. So werden auch auf dieser Plattform Selfies von Menschen, aber auch Aufnahmen von Tieren und Speisen gepostet. Im US-amerikanischen Apples-Store wurde die App bereits in die Kategorie „Best New Apps“ aufgenommen, der Google Play Store konnte bereits mehr als eine Million Abrufe verzeichnen.

» Download Fyuse – iTunes
» Download Fyuse – Google Play

Probleme auf anderen Plattformen und bei älteren Smartphones

Zwar lassen sich auch aus leicht verwackelten Aufnahmen durchaus betrachtenswerte 3D-Fotos erstellen, Voraussetzung hierfür ist allerdings zumindest die Android Betriebssystem-Version 4.3. Wer ein iPhone oder iPad nutzt, benötigt zumindest die Version iOS 8.0. Beim Scrollen kann es zu dem zu sekundenlangen Wartezeiten kommen. Auch das Teilen in Sozialen Netzwerken verläuft noch nicht ganz reibungslos. So lassen sich die Sequenzen noch nicht hundertprozentig einbetten. Bis die 3D-Bilder der Fyuse App eine Konkurrenz für Instagramm, Facebook, Twitter und andere Plattformen werden, dürfte somit noch etwas Zeit ins Land gehen, auch wenn das Unternehmen die Probleme recht zügig angeht. Denn längst nicht jeder User nutzt die neuesten Smartphone-Betriebssysteme und wird sich so schnell auch kein neues Gerät leisten wollen oder können.

Beispiel zur Fyuse App
Fyuse App: Das 3D-Foto entspricht dem Schwenk um das fotografierte Objekt (Bild © Fyuse).
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Kommentar(e) zum Beitrag
  1. das ist Quak … das it doch ein Video.. eine solche Darstellung kann nicht angezeigt werden auf einem Bildschirm der 2D ist!!!!!! und so was verbreitet Ihr .. sorry Euch kann ich nicht ernst nehmen .. erstmal Denken.. und wenn Ihr keine Ahnung habt müsst Ihr fragen..

    1. Chris, natürlich lässt sich in dem Video der 3D-Effekt auf dem gezeigten Smartphone erkennen. Du musst dir das Video dafür einfach nur mal anschauen 🙂 Die Dauer des Videos ist auch nur 4 Sekunden. Das Schreiben deines Kommentars hat da wahrscheinlich um einiges länger gedauert 😉

      Viele Grüße,
      Marcel

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