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Startup "dreiDFactory": Schokoladen-Selfies aus dem 3D-Drucker

Mit „dreiDFactory“ ist in Deutschland ein Online-Shop gestartet, mit dem Ziel, individuelle Schokoladen-Selfies mit dem 3D-Drucker herzustellen. Auch Firmenlogos und andere Bilder aus Schokolade seien mit dem Schokoladendrucker möglich. Wir haben uns die Geschäftsidee einmal genauer angesehen.

Logo dreiDFactoryDer Online-Shop „dreiDFactory“ von Dennis Fürst ist seit ein paar Tagen online und hat sich auf individuelle Silikonformen aus dem 3D-Drucker spezialisiert. Die Kunden laden Bilder ihrer Wahl auf der Website hoch und darauf basierend druckt Fürst entsprechende Silikonformen, mit denen sie ihr Lieblingsmotiv in Schokolade gießen können. Bei den Formen kann es sich um ein Firmenlogo, das eigene Gesicht oder das eigene Haustier handeln, welches man eben als Schokoladenprodukt für zu Hause haben möchte.

Der Maschinenbaustudent kann auf viel Erfahrung im 3D-Druck verweisen, wie die Waiblinger Kreiszeitung unter zvw.de berichtet. Zur Fertigung der Silikonformen entschied sich Dennis Fürst für einen rund 2000 Euro teuren 3D-Drucker der Marke „Ultimaker„. Bislang befasste er sich hauptsächlich mit Skulpturen und hatte dafür schon seinen halben Freundeskreis eingescannt und ausgedruckt, berichtet zvw.de.

Die Gesichter der 3D-Figuren sollten lebensecht sein, weshalb er von einem US-Kollegen eine Speziallinse für den 3D-Scanner anfertigen ließ. Die Linse verfeinerte die Aufnahmen und sorgte für die authentische Wiedergabe jeder Einzelheit wie die Falte einer Hose. Nach dem rund zehnstündigen Ausdruck der 20 Zentimeter großen Figur wurde sie zur Behebung von Unebenheiten sandgestrahlt. Bei den Skulpturen entschied sich Dennis Fürst für einen Bronze-Kunststoff-Mix, weil bei anderen Materialien schon bei leichten Unfällen die Beine oder Arme brachen.

Schokoladen-Selfie aus dem 3D-Drucker

Der Prozess: So entsteht bei „dreiDFactory“ das Schokoladen-Seflie, hier am Beispiel vom Haustier (Bild © dreidfactory.com).

Die Skulpturen-Herstellung erwies sich jedoch als zu aufwändig und brachte zu wenig Ertrag, weshalb er nur noch in Ausnahmefällen welche drucken möchte. Sein neuer Schwerpunkt liegt bei der Herstellung individueller Schokoladenbilder – als Schokolade aus dem 3D-Drucker. Die 2D-Bilder der Kunden muss er vor dem Druck in 3D-Bilder verwandeln, indem eine bestimmte Helligkeitsstufe als Nullpunkt gewählt wird. Die Silikonformen stammen allerdings nicht direktaus dem 3D-Drucker, sondern werden basierend auf der ausgedruckten Plastikform angefertigt.

Der Preis für eine Silikonform beträgt 39,95 Euro. Die Kunden können zwischen Fotos, Logos und Schriftzügen als Basis für ihre Silikonformen wählen. Zur Zeit verzeichnet der Online-Shop noch geringe Umsätze und der Maschinenbaustudent sieht die 3D-Druckerei eher als ein Hobby an. Er hofft, dass sich der Shop entwickelt und er von den Einnahmen leben kann. Wir von 3D-grenzenlos wünschen für das Startup und seine Geschäftsidee jedenfalls viel Erfolg!

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