Das Münchner Start-Up chocolate³ startet ab dem 20. September eine Crowdfunding-Kampagne auf der Plattform startnext. Ziel der Kampagne ist es, die Möglichkeiten im Patisserie-Bereich vorzustellen und zu erkennen, was den Kunden anspricht. Geplant sind individuelle Schokoladen-Designs, wie Logos und Schriftzüge, aus dem Schokoladen-3D-Drucker. Wir werfen einen Blick auf das junge Unternehmen.

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Das Münchner Start-up chocolate³ startet auf der Crowdfunding-Plattform startnext eine Kampagne mit einem Finanzierungsziel von 25.000 Euro. Die Kampagne läuft vom 20. September bis 25. Oktober 2018. Gegründet wurde die Firma im Juni 2018 vom gelernten Konditormeister Benedikt Daschner. Der Fokus liegt auf dem kommerziellen Schokoladen-3D-Druck von Logos, Schriftzügen und weiteren Kunstwerken. Die belgischen Firma Miam Factory stellt ebenfalls besondere Kreationen aus Schokolade mit einem 3D-Drucker her. Mit chocolate³ steht jetzt auch in Deutschland solch ein Service zur Verfügung.

Einzigartiges Geschmackserlebnis mit völlig neuem Mundgefühl

Die Kuvertüre hat 65 Prozent Kakaogehalt und wird nach höchsten Standards in der Schweiz hergestellt, die schon als weltweit beste Kuvertüre ausgezeichnet wurde. Die Verarbeitung der Schokolade erfolgt ohne Zusatzstoffe und bietet ein einzigartiges Geschmackserlebnis. Die filigranen Wände von 1,2 mm Stärke vermitteln den Firmengründer nach ein völlig neues Mundgefühl.

Benedikt Daschner und ein Danke-Schild aus Schokolade
Benedikt Daschner möchte mit der Crowdfunding-Kampagne Menschen auf die Möglichkeiten im Patisserie-Bereich aufmerksam machen (Bild © chocolate³).

In seiner Ausbildung kam Benedikt Daschner erstmals im Jahr 2014 mit einem 3D-Drucker in Berührung. Die Idee zum Schokoladendruck war geboren. Nach der Meisterprüfung und der überraschenden Insolvenz seines letzten Arbeitgebers, eines Start-ups aus Graz, entschied er sich zur Gründung seiner eigenen Firma, berichtet Daschner in einer Nachricht an das 3D-grenzenlos Magazin.

Schokolade neu definiert

Er konnte den 3D-Drucker seinen Vorstellungen entsprechend anpassen und hat volle Kontrolle über die Schokolade. Die Schokolade ist deutlich flüssiger als Kunststoff und muss wegen Vorkristallisierung speziell behandelt werden. In Zukunft plant er den 3D-Druck mit mehreren Schokoladensorten, Mehrfarbdruck, komplexe detailreichere Objekte, eine Vereinfachung des Bestell- und Druckprozesses und Pralinen mit Füllung.

Laut Daschner habe er es mit 3D-Druck erreicht, Schokolade zu einem gewissen Grad neu zu erfinden. Neue Formen wie Logos, Sprüche, eigene Designs und ganze Figuren lassen sich damit realisieren. Sie passen als individuelles Geschenk, für Torten, als Namensschilder für den Hochzeitstisch, Christbaumschmuck oder Give-Away für die Firmenfeier. Die Einsatzmöglichkeiten sind vielseitig, doch aktuell durch Technik und Fantasie begrenzt.

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Ziel der Crowdfunding-Kampagne

Die Ziele der Crowdfunding-Kampagne bestehen darin, Menschen zu zeigen, was im Patisserie-Bereich möglich ist und was es in Zukunft bei chocolate³ geben wird. Das zweite Ziel sieht vor, zu ermitteln, was die potentiellen Kunden am stärksten anspricht und mit einer entsprechenden Finanzierung soll eine kleine Produktion aufgebaut werden. Ein Onlineshop sei geplant, um den Bestellvorgang der kleinen Kunstwerke zu vereinfachen. Von der Einzelproduktion soll in Dimensionen vorgestoßen werden, die neben Einzelkunden auch Großkunden wie Hotels, Unternehmen usw. anspricht.

ein Fragezeichen aus Schokolade
Laut Daschner habe er es mit 3D-Druck erreicht, Schokolade zu einem gewissen Grad neu zu erfinden (Bild © chocolate³).

Die Zielgruppe der schokoladigen Druckerzeugnisse sind Privatpersonen, Unternehmen und jeder, der etwas Ausgefallenes sucht. Die gedruckte Schokolade kann vom Käufer abgeholt werden, doch sie können sie auch per Versand erhalten.

Die 3D-Schokoladendrucker sind Einzelanfertigungen und individuell kalibriert. Eine Einarbeitung von ungelernten Personen würde rund 14 Tagen beanspruchen, weshalb aktuell die Produktion der Schokokunstwerke im Fokus steht. In einem zweiten Schritt möchte Daschner die Drucker inklusive seines Know-Hows zum Verkauf anbieten. Erste Kooperationen mit besonders interessierten Kunden sind bereits in Planung. Im Rahmen der Crowdfunding-Kampagne können Interessierte sich schon jetzt einen 3D-Schokoladendrucker sichern. Im Dezember 2017 präsentierte der chinesische 3D-Drucker-Hersteller Nanjing Wiiboox 3D Technology (Wiiboox) den neuen 3D-Schokoladendrucker SWEETIN mit dem Anwender zuhause aufwendige Figuren fertigen können.

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