Wir haben zu Beginn seines Entwicklungsprozesses, das war im Mai 2014, erstmals über den innovativen 3D-Drucker berichtet. Der tragbare Drucker Mink, der aus Bildern Make-up anfertigt, kann ab sofort, fünf Jahre Entwicklungszeit später, vorbestellt werden.

Grace Choi, CEO und Mitbegründerin von Mink Beauty, arbeitet seit 2014 an dem Gerät. Mink zielt auf die Altersgruppe 13-21 Jahre und professionelle Anwender ab. Immer mehr Menschen werden laut Choi von digitalen Beauty-Inhalten inspiriert. Mit dem 3D-Drucker können Bildfarbdaten genutzt und in physisches Make-up umgewandelt werden.

Frau hält Mink 3D-Drucker
Der Mink 3D-Drucker wird im Herbst 2020 ausgeliefert (Bild © Mink Beauty).

Käufer des 2,2 Kilo schweren 3D-Druckers installieren im ersten Schritt die Mink-App. Über diese wird ein Bild seiner Wahl importiert. Gedruckt werden entweder einzelne Farben (bis zu 16,7 Millionen Farben möglich) oder das gesamte Bild. Zum Schluss wird ein „Make-up Sheet“ in den 3D-Drucker gelegt und 15 Sekunden später ist das Bild fertig. Das Make-up wird vom Ausdruck aufs Gesicht übertragen. Die gedruckten Pigmente halten zwei Wochen, wenn man es gemäß der Anwendung durchführt.

Das Gerät, das nur von der FDA zugelassene kosmetische Inhaltsstoffe verwendet, ist einfach zu bedienen. Mink eignet sich vor allem für professionelle Make-up Kreationen.

Der 3D-Drucker kann zwar bereits vorbestellt werden, wird aber erst im Herbst 2020 ausgeliefert. Derzeit ist nur ein Versand innerhalb der USA geplant. Käufer, die Mink auf der Mink Beauty Website vorbestellen, sparen 100 US-Dollar (rund 88 Euro) und zahlen somit nur noch 295 US-Dollar (rund 260 Euro). Die Produktwebsite verspricht, dass Mink jedes Bild in tragbares Make-up verwandelt.

Es ist nicht das erste Mal, dass 3D-Druck für den Einsatz in der Kosmetikbranche genutzt wird. Bei der Pflegecreme des koreanischen Herstellers Korea Kolmar kam ebenfalls der 3D-Drucker zum Einsatz.

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