
Getestet und klinisch validiert
Getestet und klinisch validiert wurden die Testabstriche im Beth Israel Deaconess Medical Center (BIDMC). Es galt Kriterien wie menschliche Faktoren, Materialtests und PCR-Kompatibilität zu bestehen. Die 3D-gedruckten Testabstriche wurden außerdem Tests mit der U.S. Army, Origin-Materialpartnern, der UCLA und anderen Universitäten sowie unabhängigen medizinischen Labors unterzogen. Chris Prucha, Mitbegründer und CEO von Origin, erklärt, dass Origin seine Bemühungen derzeit ausschließlich auf die Entwicklung von Medizinprodukten und PSA konzentrieren wird.

3D-gedruckte Testabstriche von Origin
Die Testabstriche sind sterilisierbar, wodurch sie wiederverwendbar werden, was den Mangel weiter reduziert. Durch den 3D-Druck ist die Herstellung zuverlässiger und skalierbarer. Sie werden mit dem Origin One, einem 3D-Drucker in Fertigungsqualität, gedruckt. Durch programmierbare Photopolymerisation kann dabei Licht, Wärme und Kraft präzise gesteuert werden.
Detaillierte Geometrien, die durch die fein abgestimmten Gitter der Origin-Testabstriche möglich sind, erfassen das Virus besser. Gedruckt wird mit einem einzigen Material, wodurch keine Formen benötigt werden. Die Testabstriche können hergestellt werden, wo sie gerade gebraucht werden. Ein Origin One-Drucker schafft bis zu 1.500 Stück auf einmal.

Details zu PrintedSwabs.org
Origin ist nicht das einzige 3D-Druckunternehmen, das sich auf die Herstellung von Nasopharynxabstrichen konzentriert. PrintedSwabs.org, ein neues Branchenkonsortium, bietet eine Brücke zwischen Wissenschaft und Unternehmen. Dadurch sollen Millionen von 3D-gedruckten COVID-19-Testabstrichen rascher zur Lieferung bereitstehen.
Neben Testabstrichen kümmert sich das Konsortialunternehmen von PrintedSwabs.org auch um andere Projekte, bei denen 3D-gedruckte persönliche Schutzausrüstung entsteht. In einem Open-Source-Projekt wird ANSI-kompatibler Gesichtsschutz für den DLP-, SLA- und SLS-3D-Druck entwickelt, der sicherer als die derzeit verfügbaren FDM-Gesichtsschutzdesigns sein soll. Mit Standford Engineering arbeitet Origin außerdem an einem kundenspezifischen Aufsatz für eine Vollgesichts-Schnorchelmaske, ähnlich der N95-Maske. Das Projekt trägt den Namen Pneumask: Reusable Full-Face Snorkel Mask PPE. Alle News mit Bezug zum 3D-Druck rund um die COVID-19-Pandemie erhalten Sie auf unserer Themenseite „3D-Druck in der Coronavirus-Pandemie„und kostenlos im 3D-grenzenlos Newsletter (jetzt abonnieren).






