Der US-3D-Drucker-Hersteller Carbon zählt zu einem der zahlreichen 3D-Druck-Unternehmen weltweit, die sich im Kampf gegen die COVID-19-Pandemie engagieren. Vor wenigen Wochen haben wir darüber berichtet, dass sich Carbon um den 3D-Druck von dringend benötigten Teststäbchen kümmert. Jetzt gibt das Unternehmen ein Update zum Stand seiner Produktion bekannt und konnte pro Woche 1 Million COVID-19-Teststäbchen mit seinen 3D-Druckern herstellen.

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Vor rund zwei Wochen haben wir darüber berichtet, dass Carbon medizinische Einrichtungen im Kampf gegen die Ausbreitung des SARS-CoV-2-Virus unterstützen möchte. Jetzt gab das Unternehmen in einer Pressemitteilung bekannt, dass derzeit über eine Million an Teststäbchen für Nasopharynxabstriche in der Woche produziert werden. Diese helfen dabei, zu überprüfen, ob sich jemand mit dem Virus infiziert hat.

Neue Details zu den Gitter-Nasentupfern

COVID-19-Teststäbchen
COVID-19-Teststäbchen aus dem 3D-Drucker von Carbon, hergestellt mit der CLIP-3D-Drucktechnologie (Bild © Carbon).

Die Tupfer werden aus dem biokompatiblen Material KeySplint Soft Clear 3D-gedruckt, das sonst im Kieferorthopädie- und Zahnarzt-Bereich für Mundschutz, Nachtschienen und Schnarchschienen verwendet wird.
Die fertigen Gitter-Nasentupfer werden mit der medizinischen Einrichtung Resolution Medical an Fachkräfte und Gerätehersteller verteilt. Je nach Bedarf könnte das Unternehmen die Produktion der Testabstriche auf eine Million pro Woche skalieren.

Durch die COVID-19-Pandemie haben die Ingenieure und Materialwissenschaftler von Carbon Maßnahmen ergriffen, damit das KeySplint Soft Clear Material das richtige Gleichgewicht der Eigenschaften aufweist. Der mit Präzisionsdruck hergestellte Tupfer wird weich, flexibel und angemessen fest. Gearbeitet wird mit dem Carbon M2“, erklärt Dr. Joseph DeSimone, Mitbegründer und Executive Chairman von Carbon. Den Carbon M2d haben wir hier vorgestellt.

Teststaebchen
Die Tupfer werden aus dem biokompatiblen Material KeySplint Soft Clear 3D-gedruckt (Bild © Carbon).

Klinische Studie mit den Testabstrichen und anderen Prototypen

Carbon 3D-gedruckter Gesichtsschutz
Carbon stellt derzeit über 18.000 PSA-Gesichtsschutzschilde pro Woche her (Bild © Carbon).

Dr. Ramy Arnaout, ein klinischer Pathologe, der mit den Forschern von Carbon zusammenarbeitet, berichtet, dass die Beseitigung des Mangels an Testabstrichen für den Kampf gegen die COVID-19-Pandemie von großer Bedeutung ist. Ein multidisziplinäres Team von Wissenschaftlern, Akademikern und Industriepartnern hat im Beth Israel Deaconess Medical Center eine klinische Studie mit Gitterabstrichen und anderen Prototypen begonnen.

Carbon stellt derzeit über 18.000 PSA-Gesichtsschutzschilde pro Woche her und kann 50.000 weitere über sein globales Netzwerk drucken. Carbon hat das Gesichtsschutzdesign geteilt, wodurch es jeder mit einem Carbon-System herstellen kann.

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