Redefine Meat hat vor etwas mehr als einem Jahr ein pflanzliches Steak aus einem 3D-Drucker vorgestellt, dass noch heuer in High-End-Restaurants von Verbrauchern getestet werden soll. Dort wird sich zeigen, ob das Fleisch mit den üblichen Steaks mithalten kann. Außerdem verschafft die Einführung in High-End-Restaurants den Entwicklern Zeit, um das Produkt zu verfeinern, bevor es der breiten Masse angeboten wird. In einem Interview mit dem „FoodNavigator“ beschreibt Mitgründer und CEO Eshchar Ben-Shitrit die Pläne des Unternehmens.

Alternative Steaks

Redefine Meat auf Teller
Durch die Einführung in High-End-Restaurants können die Entwickler noch Verbesserungensmöglichkeiten finden (Bild © William Reed Business Media Ltd.).

Die Produkte von Redefine Meat sind in Textur, Geschmack und dem Aussehen sehr nahe am echten Rindersteak. Mehr als 70 sensorische Parameter wurden digital in dem alternativen Steak-Produkt abgebildet. Parameter wie die Textur, Fettverteilung, Saftigkeit und das Mundgefühl von „Premium-Rindfleischschnitten“.

„Um eine Massenakzeptanz zu ermöglichen, wussten wir, dass die Schaffung eines alternativen Fleischprodukts mit hoher Qualität und Nährstoffzusammensetzung neue Technologien und Produktionsverfahren erfordern würde, die in der Lebensmittelindustrie noch nie zuvor gesehen wurden. Die heutige Ankündigung markiert den Beginn einer neuen Ära für alternatives Fleisch, angetrieben von Produktionsprozessen, die die Entwicklung einer breiten Palette von alternativem Fleisch ganze Muskelprodukte beschleunigen und eine nachhaltige Alternative schaffen“.

Die Produkte von Redefine-Meat sind laut Ben-Shitrit nicht nur gesund und nachhaltig. Sie bieten auch zufriedenstellende Aromen, Texturen.

3D-Druck mit firmeneigenem 3D-Lebensmitteldrucker

Der firmeneigene 3D-Lebensmitteldrucker von Redefine Meat druckt das Fleisch schichtweise und verwendet alternative Muskeln, Fette und Blut basierend auf pflanzlichen Formulierungen des Unternehmens. Es entstehen nachhaltige, proteinreiche Steaks ohne Cholesterin, das aussieht, gekocht wird und schmeckt wie Rindfleisch.

„Es gibt keinen Grund, warum Fleisch auf pflanzlicher Basis teurer ist als Fleisch von Tieren. Es ist effizienter, weniger energie- und ressourcenintensiv und der Prozess stößt viel weniger Abfall aus.“

Redefine Meat möchte seine 3D-Fleischdrucker und Fleischformulierungen vor der Marktverteilung im Jahr 2021 starten. Einer Umfrage zufolge möchte lediglich jeder achte Befragte aus Deutschland 3D-gedrucktes Fleisch essen

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