Logo gCreateDas Unternehmen gCreate hat mit gMax 1.5 und gMax 1.5 XT zwei neue 3D-Drucker für große 3D-Objekte im Angebot. Die neuen Großraum-3D-Drucker haben ein größeres Bauvolumen als ihre Vorgänger, wie den gMax 1.0, und sind kompakter gebaut. Der Extruder wurde im Vergleich zum gMax 1.0 neu gestaltet, der Rahmen verkleinert und die Anordnung der Verdrahtung geändert. Die Montage der beiden 3D-Drucker sei Herstellerangaben zufolge ebenfalls leichter durchzuführen.

Einige Kunststoff-Komponenten des Vorgängers wurden in den Nachfolgemodellen durch Aluminium und Kohlefaser ersetzt. Laut Firmengründer Gordon LaPlant sind die zwei neuen gCreate-3D-Drucker leichter zu kalibrieren und seien stärker und robuster in ihrer Bauweise. Da es sich weiterhin um Open Source-3D-Drucker handelt, stehen alle neuen Bauteile zum freien Download (Anm. d. Redaktion, vom 24.09.2021: Link entfernt, Download-URL nicht mehr erreichbar.) zum Abruf bereit. Interessierte Anwender können dadurch ihren gMax 1.0 entsprechend im Aufbau ändern/ upgraden. Als Druckmaterialien/ Filamente kann der gMax 1.5 und der gMax 1.5 XT sowohl ABS als auch PLA verarbeiten.

Unterschied zwischen gMax 1.5 und gMax 1.5 XT

Der 3D-Drucker gMax 1.5 kann Objekte mit Abmessungen von 16 x 16 x 10 cm drucken, während der gMax 1.5 XT dazu in der Lage ist Objekte mit einer Größe von 16 x 16 x18 Zentimeter herzustellen. Als Bausatz müssen 1.595 US-Dollar für den gMax 1.5 gezahlt werden und als Fertigmodell sind 1.795 US-Dollar zu zahlen.

Der gMax 1.5 XT ist nur teilweise aufgebaut lieferbar und kostet 1.895 US-Dollar. Die 3D-Druckermodelle sind mit einem optionalen zweiten Extruder und verschiedenen Farboptionen über die Webseite des Herstellers bestellbar.

Auf den Markt sind mittlerweile zahlreiche 3D-Drucker erhältlich, die sich in ihrer Form, Bauvolumen, Preis und Druckqualität unterscheiden. Als ein weiterer Open Source-3D-Drucker kann der TeeBot genannt werden. Zu den Beispielen für weitere Großraum-3D-Drucker zählen die Geräte von Multec oder der 3D-Drucker Multirap M400. Dementgegen stehen die s.g. „Mini-3D-Drucker“ im Desktop-Format, wie der Micro 3D. Der Micro 3D erreichte im April diesen Jahres mediale Aufmerksamkeit, da dieser für unter 300 Euro angeboten wurde, auf jeden Schreibtisch passt und in wenigen Tagen über 1,5 Mio. US-Dollar Finanzierungen aus Crowdfunding einsammelte. Auch wir von 3D-grenzenlos gehören zu den ersten, die den Micro 3D in Deutschland erhalten und testen dürfen. Darüber berichten wir in Kürze in unserem kostenlosen Newsletter.

Open Source-3D-Drucker von gCreate – Bilder

gCreate 3D-Drucker
Das Bild zeigt die Open Source-3D-Drucker von gCreate, einem US-Hersteller für 3D-Drucker aus New York (Bild © gCreate).
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