Der 3D-Drucker-Hersteller Desktop Metal gab bekannt, dass sein neues 3D-Druck-System P-1 sich bereits an erste Kunden im Versand befindet. Zu den ersten Kunden des 3D-Druck-Systems zählt unter anderem auch der US-amerikanische 3D-Drucker-Hersteller Ford.

Ric Fullop, CEO von Desktop Metal, erklärte in einer Mitteilung an das 3D-grenzenlos Magazin, dass der Metall-3D-Drucker-Hersteller seine Erweiterungspläne vom Erfolg des Flaggschiffs P-50 abhängig macht. Desktop Metal ist seit Kurzem an der Börse. Es ist geplant, dass der P-50 3D-Drucker in der zweiten Jahreshälfte 2021 erscheinen soll, heißt es in einer Pressmitteilung. Das P-1-System ist eine kleinere Version des Systems. Mit „Fiber“ hat Desktop Metal vor einem Jahr einen Desktop-3D-Drucker für Faserverbundwerkstoffe vorgestellt.

Details zu P-1 und P-50

Die Ford Motor Company zählt zu den ersten Unternehmen die den P-1 3D-Drucker in Betrieb nehmen wird. P-1- und P-50 sind Teil einer neuen Produktionslinie von Desktop Metal, die auf einer proprietären Version der Binder-Jetting-Technologie namens Single Pass Jetting (SPJ) basieren. Es verfügt über eine 1200 dpi Druckleiste, ein Druckkopfsystem und verarbeitet eine Vielzahl an Materialien.

Eine inerte Verarbeitungsumgebung wird es Ford erlauben, mit reaktiven und nicht reaktiven Materialien zu experimentieren. Ford könnte so neue Teile am P-1 für die Massenproduktion mit dem P-50-System entwickeln.

3D-Druck-System P-1 von Desktop Metal
Das 3D-Druck-System P-1 von Desktop Metal (im Bild) ist die kleinere Version des P-50-Systems (Bild © Desktop Metal).

Die SPJ-Technologie und Live Sintern

Die SPJ-Technologie des P-1 ist sehr schnell und lagert ab, verdichtet und bindet Metallpulver in weniger als drei Sekunden inklusive der Druckkopf-Reinigung, beschreibt Desktop Metal das 3D-Druck-System. Ford könnte mit der SPJ-Technologie viele kleine, individuelle Teile schnell sauber und effizient herstellen.

Das P-1-Metall-3D-Druck-System wird mit einer Software zur Vorbereitung der Fertigung, Desktop Metal’s Fabricate, und einer Live Sintern-Anwendung des Unternehmens geliefert. Beim Live Sintern wird der Sinterprozess mithilfe eines leistungsstarken Rechners simuliert. Die Geometrien werden für den Build generiert, die beim Sintern auftretenden Materialverzerrungen berücksichtigt. P-1-Kunden können so effizient durch Prototypenteile navigieren und Materialien validieren und dabei die Kosten für Metallpulver-Abfälle auf ein Minimum reduzieren.

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