Der in New York ansässige Anbieter von additiven Fertigungsdienstleistungen, PrintParts, hat mit der Auslieferung seiner ersten SmartParts an ausgewählte Kunden begonnen. Bei SmartParts handelt es sich um mit 3D-Druck hergestellte Komponenten, die die firmeneigene digitale Signaturtechnologie des Unternehmens integrieren, wodurch sie gescannt, serialisiert und mit der Cloud verbunden werden können. Der Prozess wurde entwickelt, um Authentifizierung und Rückverfolgbarkeit zu ermöglichen.
SmartParts-Technologie mit mehreren 3D-Druckverfahren getestet
Seit seiner Gründung im Jahr 2016 hat PrintParts sein Portfolio an 3D-Druckern stetig erweitert. Das Unternehmen verfügt derzeit eigenen Angaben zu Folge über fünfzig 3D-Drucker mit fünf verschiedenen additiven Fertigungstechnologien – darunter FDM, SLA und SLS – und beliefert Kunden in Sektoren wie Luft– und Raumfahrt, Medizintechnik und Automobilindustrie. Nachdem PrintParts seine SmartParts-Technologie inzwischen mit mehreren 3D-Druckverfahren entwickelt und getestet hat, bietet es nun auch SmartParts als Service an.
Robert Haleluk, CEO von PrintParts, erklärt:
„Viele unserer Kunden möchten die additive Fertigung für die Produktion einsetzen, haben jedoch berechtigte Bedenken hinsichtlich der Überprüfung von Materialien, der Verwaltung von Lieferanten und der Authentifizierung von Fertigungsdaten. Wenn unsere Branche weiter in Produktionsanwendungen vordringen möchte, müssen wir Technologien einführen, die diese Probleme lösen und die Sicherheit sowie Rückverfolgbarkeit bieten, die Unternehmen auch erwarten.“
SmartParts: Rückverfolgbarkeit im 3D-Druck ermöglichen

Was ist SmartParts? Im Kern verbindet die SmartParts-Technologie Fertigungsdaten mit 3D-gedruckten Teilen. Durch das Einbetten von Nanopartikeln in Bauteile und das Scannen über haptisches und akustisches Feedback, können SmartPart-Anwender Teile durch die Prozesskette der additiven Fertigung nachverfolgen. Mit einem Teilescan ist es möglich, PrintParts als Lieferanten sowie die verwendete 3D-Drucktechnologie zu bestätigen, das verwendete Material zu überprüfen und sogar Informationen zum digitalen Zwilling des Teils hinzuzufügen.
Die digitalen Daten der gescannten Teile werden auf der browserbasierten SmartParts-Plattform von PrintParts gespeichert, wo die Authentifizierungs- und Teileverfolgungsfunktionen zu finden sind. PrintParts ist davon überzeugt, dass seine Innovation für Unternehmen und Organisationen, die eine vollständige Rückverfolgbarkeit oder zertifizierte Materialien in ihren 3D-Druck-Workflows benötigen, bahnbrechend sein wird. Mit SmartParts können Kunden außerdem sicherstellen, dass ihre Teile den vordefinierten Fertigungsspezifikationen entsprechen.
PrintParts wird seine SmartParts-Technologie auch auf der formnext in Frankfurt vom 16. bis 19. November (Stand 12.0 B81B) demonstrieren. Mehr zu der Technologie auch zukünftig im 3D-grenzenlos Magazin (Newsletter abonnieren).






