Kalibrieren

Der Begriff Kalibrierung stammt vom englischen Calibration ab und steht nicht nur für eine Kalibermessung und für das Eichen von Messinstrumenten, sondern auch für das Ausrichten von Werkstücken oder technischen Geräten auf ein genaues Maß.

Letzteres erfolgt auch bei einem 3D-Drucker. Bei der Kalibrierung handelt es sich folgerichtig um einen Messprozess, der einer zuverlässigen Feststellung und auch der Dokumentation von Abweichungen eines Messkörpers gegenüber einem anderen Gerät dient. Einer Definition des International Vocabulary of Metrology (VIM) in der JCGM 2008 zufolge umfasst die Kalibrierung noch einen zweiten Schritt – die Berücksichtigung ermittelter Abweichungen bei einer späteren Nutzung des Gerätes, welche dann wiederum die Korrektur der abgelesenen Werte zur Folge hat. Bei der Kalibrierung dürfen keine Eingriffe in das Messgerät vorgenommen werden, die es verändern würden.

Bei 3D-Druckern muss der Extruder von Zeit zu Zeit kalibriert werden. Dabei wird die Düsengröße der aktuell verwendeten Düse im Nozzle Diameter angegeben. Dies hat später Auswirkungen auf die Breite der bereits gedruckten Lagen und ermöglicht die korrekte Berechnung des Vorschubes. Passt der Vorschub nicht, kann beim Drucken zu wenig oder zu viel Filament durch die Düse fließen.

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