Ein Designer aus Estland hat sich der Aufgabe gewidmet stabile und günstige Maschinen zu bauen. Jetzt ist ihm der Entwurf und der Bau eines 3D-Druckers geglückt, der beide Eigenschaften erfüllen kann.

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3D-Drucker werden heute aus unterschiedlichen Baumaterialien kreiert. Die einen versuchen es mit relativ günstigen Plastiken, die dann beim tatsächlichen Druck nicht Stand halten können, während andere etwas tiefer in die Tasche greifen müssen, um ihre Geräte aus stabilen Metallen zu bauen. Für einen Designer bot sich da der Mittelweg.

Trint 3D-Drucker
Trint 3D-Drucker (Foto: © 3dprint.com)

Kalle Lüütsepp kommt aus Estland, ist Designer und schon erfahren im Bau von CNC-Maschinen. Er entschied sich durch seine Arbeit Maschinen aus Sperrholz zusammenzubauen und jetzt auch einen 3D-Drucker. Einen Namen hat dieser auch: der Trint. Dieser besteht aus 12 mm dickem Sperrholz, duzenden von Einzelteile, die aus dem 3D-Drucker stammen und elektronischen Einheiten.

Zunächst hat Lüütsepp den Trint 3D-Drucker mithilfe von SketchUp entworfen, bis er sich auch für andere Designanbieter entschied. Ziel war es, alle möglichen Komponente, Einzelteile sowie Kabel gut zu verstecken und einen 3D-Drucker zu entwerfen, der aus stabilem Material besteht und dabei nicht zu viel kosten müsste. Die Gesamtkosten zur Entstehung des Trint belaufen sich lediglich auf 180 Euro (wenn man davon ausgeht, dass man durch seinen Job Zugang zu einer großen Menge Sperrholz hat, aber auch wenn dem nicht der Fall ist, ist der Preis noch völlig legitim).

Noch hat der Este keinen Plan dafür, ob und wie er seinen 3D-Drucker vermarkten möchte. Auch ist nicht klar, ob dieser es wert ist in die Massenproduktion zu gehen, doch er hat jetzt schon auf Thingiverse die Anleitung zu seinem Trint online gestellt.

Hieran sieht man einmal mehr, dass nicht nur große 3D-Drucktechniker und -Designer sich der Herausforderung stellen kostengünstige und stabile Geräte zu bauen, jeder, der Zugang zu Materialien hat und einen Hauch von Technikwissen und Kreativität besitzt, kann in der Lage sein sich irgendwann den eigenen 3D-Drucker zu bauen.

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