Das finnische 3D-Bioprinting-Unternehmen Brinter bringt mit dem „Brinter Core“ einen neuen 3D-Biodrucker auf den Markt. Das Einsteigermodell kostet nur halb so viel wie sein Vorgänger und ermöglicht es so auch Institutionen mit kleinerem Budget Erfahrungen mit den Vorteilen des Bioprintings zu sammlen.

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Das Bioprinting-Start-up Brinter aus dem finnischen Turku gab gestern in einer Pressemitteilung an das 3D-grenzenlos Magazin die Markteinführung seines neuen Einsteiger-Bioprinter-Modells Brinter Core bekannt. Die tragbare Multimaterial-3D-Biodrucklösung kostet halb so viel wie ihr Vorgänger, wodurch sie auch für Pharmaunternehmen, Universitäten, Krankenhäuser und Forschungszentren mit kleinem Budget erschwinglich sein soll. Der erste Brinter Bio-3D-Drucker entstand im Rahmen eines EU-finanzierten Projekts, bei dem der 3D-Druck von Zellulose möglich gemacht werden soll.

Eigenschaften und technische Details zum Brinter Core

3D-Drucker zwischen 2 Mitarbeitern
Der 3D-Drucker „Brinter Core“ (im Bild) ist ein neues Einsteigermodell für den Bio-3D-Druck (Bild © Brinter).

Der 3D-Biodrucker Brinter Core ist modular und tragbar und kann Multimaterial- und hochkomplexe Gewebestrukturen in 3D drucken. Er stellt alle wichtigen Funktionen für den Biodruck bereit. Der Brinter Core kann sowohl steife als auch weiche Materialien bedrucken, einschließlich, aber nicht beschränkt auf Flüssigkeiten und Hydrogele mit lebenden Zellen, Biopaste, Metall mit Bindematerial und Kunststoff. Er lässt sich in wenigen Minuten verpacken und in einem anderen Reinraum einrichten. Brinter Core ist preiswert, aber auch sehr leistungsfähig und platzsparend.

Brinter Core bietet gleiche Funktionen wie sein Vorgänger und nutzt die gleichen Druckköpfe. Sie lassen sich ohne Werkzeug einfach zwischen Brinter-Produkten austauschen. Der Brinter Core Biodrucker arbeitet mit Bioprinting-3D-Druckverfahren wie der ventillosen pneumatischen Extrusion (Pneuma Tool), schraubengetriebenen mechanischen Extrusion, d.h. Endloskolbenpumpe (Visco Tool), magnetgetriebene Dispensierung (MicroDroplet Tool) und thermoplastische Granulatextrusion (Granu Tool).

Brinter-CEO Tomi Kalpio erklärt:

„Wir wollen den 3D-Biodruck-Markt wirklich auf eine noch nie da gewesene Weise erschließen. Forscher und Unternehmen müssen Produkte für den 3D-Biodruck liefern, aber viele haben noch keine 3D-Drucker mit unbegrenzten Biotinten und anderen Materialien, da sie erhebliche Kosten und Schwierigkeiten haben, sie zwischen den Labors zu transportieren. Mit dem Brinter Core machen wir den 3D-Biodruck zur Realität und starten für diejenigen, die bisher vom Markt verdrängt wurden.“

Kunden von Brinter

Zu Brinters Kunden zählen Bio- und Pharmaunternehmen wie Nanoform, Forschungsorganisationen wie VTT, BEST group an der University of Glasgow, die Johannes Gutenberg-Universität Mainz, die University of Oulu, die University of Turku, die Åbo Akademi, die Tampere University und die Universität Helsinki. Das Unternehmen hat bislang 1,2 Mio. Euro an Fördermitteln erhalten und ist in mehr als 10 Ländern aktiv. Mehr Informationen zum Theman finden Sie auf unserer Themenseite „Bioprinting“ mit über 220 weiteren Beispielen, Projekten und Entwicklungen seit 2013.

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