Der deutsche Automobilkonzern Daimler AG hat mit seiner Dienstleistungsmarke Omniplus einen mobilen 3D-Druck-Container entwickelt der die Herstellung von Ersatzteilen für LKW- und Buskunden jederzeit und überall möglich machen soll. Das mobile 3D-Druck-Zentrum in Form eines Containers ist mit einem Industrie-3D-Drucker, einer Verarbeitungsstation, einer CAD-Workstation und weiteren Features ausgerüstet. Wird er an einen Orte transportiert benötigt der 3D-Druck-Container lediglich Strom und Internet heißt es von Daimler.

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Im Servicecenter BusWorld Home (BWH) stehen Bussen von Mercedes Benz und Setra verschiedene Serviceleistungen zur Verfügung. In Kürze soll laut einer Pressemitteilung der Daimler AG ein mobiles 3D-Druck-Zentrum noch mehr möglich machen. Das 3D-Druck-Zentrum wurde vom deutschen Automobilkonzern Daimler AG und dessen Dienstleistungsmarke Omniplus für die dezentrale Ersatzteilproduktion geschaffen.

Details zum mobilen 3D-Druck-Container

Das mobile 3D-Druck-Zentrum kann per LKW jederzeit an jeden Ort gebracht und genutzt werden. Es braucht nur Strom und Internet vor Ort.

Bernd Mack, Leiter Customer Services & Parts bei Daimler Buses, erklärt:

„Dank des mobilen 3D-Druck-Zentrums können wir die Vorteile des 3D-Drucks stärker nutzen und die Geschwindigkeit, mit der wir Ersatzteile liefern, weiter erhöhen. Die dezentrale Produktion von Teilen nach Bedarf vermeidet Lagerkosten und reduziert die Transportwege. Mit dem 3D-Druck können wir schnell, flexibel und wirtschaftlich Kundenanforderungen erfüllen und dabei den ökologischen Fußabdruck für die Herstellung von Ersatzteilen verbessern.“

Der erste Container bietet 36 m2 Platz und wird Ersatzteile für Buskunden liefern. Im Inneren des Containers befindet sich ein industrieller 3D-Drucker, der Daimler-Bauteile in Serienqualität ermöglichen soll. Die Bauteile aus hochwertigem Polyamid erfüllen die Produktionsstandards des Unternehmens für Spritzguss- und Tiefziehteile.

Anwender können im Container an einer CAD-Workstation 3D-Modelle erstellen und bearbeiten. Eine Verarbeitungsstation stellt Pulver her und befreit Bauteile von Pulverresten. In einem angrenzenden Bereich steht ein Strahlsystem, mit dem die Oberfläche von Bauteilen geglättet werden kann. Ein Luftkompressor, ein Industriestaubsauger, ein Luftfilter und eine Klimaanlage sind außerdem noch vorhanden.

3D-Druck bei Daimler Buses

Daimler Buses plant eine weitere Produktionsstätte für 3D-Druck-Ersatzteile. Buskunden können in Zukunft 3D-Druck-Lizenzen über das Omniplus On-Portal erwerben und die entsprechenden Teile über ein zertifiziertes 3D-Druck-Zentrum herstellen.

Der 3D-Druck ermöglicht es Daimler Buses, schnell auf Kundenbedarf zu reagieren und ist schon seit Jahren aus dem Unternehmen nicht mehr wegzudenken. Schon 2017 haben wir darüber berichtet, dass Daimler den 3D-Druck für schwer erhältliche Bauteile einsetzen möchte. Im Dezember 2019 stellte das Unternehmen seine Idee für digitale Nachrüstsets vor. Fast 40.000 der Omnibus-Teile bei Daimler Buses sind bereits heute 3D-druckbar. Derzeit werden weitere 7.000 Teile digitalisiert und anschließend in einem „digitalen Lager“ hinterlegt.

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