Forscher der russischen Peter the Great St. Petersburg Polytechnic University (SPbPU) haben einen Hochleistungs-3D-Drucker für die Herstellung von Titanstrukturen und der In-Situ-Synthese von Legierungen entwickelt. Der 3D-Drucker verfügt über eine doppelt so hohe Drahtvorschubrate wie vergleichbare Modelle, berichten die Wissenschaftler aus Russland. Wir stellen das neue Gerät vor.

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Forscher der Peter the Great St. Petersburg Polytechnic University (SPbPU) haben mit „Prism“ einen 3D-Drucker für Titanstrukturen und In-situ-Synthese von Legierungen entwickelt. Das 3D-Druck-Material Titan ist aufgrund seiner Festigkeitseigenschaften und des geringen spezifischen Gewichts für viele Branchen unerlässlich, wie die teilnehmenden Forscher in einer Pressemitteilung an das 3D-grenzenlos Magazin erklären. Vor zwei Jahren haben Forscher der BTU Cottbus-Senftenberg an Aluminium-Fülldraht für die energie- und ressourceneffiziente Herstellung von metallischen Komponenten mit 3D-Druck gearbeitet.

Details zum 3D-Drucker „Prism“

Der 3D-Drucker verfügt über eine Kammer mit inerter Atmosphäre, in der sich das Drucksystem befindet. Dieses eignet sich zum Druck von Produkten aus Stahl, Aluminium, Magnesium und Nickellegierungen. Draht aus Rohmaterial half den Forschern bei der Sicherstellung der Produktivität des Prozesses. Der Draht wurde durch das Brennen eines Lichtbogens geschmolzen, woraufhin das Material schichtweise im 3D-Drucker abgeschieden wurde. Im neu entwickelten 3D-Drucker können zwei Drähte gleichzeitig zugeführt werden. Das steigert die Produktivität und ermöglicht die Synthese neuer Legierungs- oder Gradientenstrukturen zweier unterschiedlicher Drähte.

Laut den Forschern liegt die Drahtvorschubrate des 3D-Druckers bei 12 m / min. Ähnliche arbeitende 3D-Drucker verfügen lediglich über eine Rate von 6 m / min.

Oleg Panchenko, Leiter des Laboratoriums für Licht, Materialien und Strukturen SPbPU, erklärt:

„Die Verwendung zweier unterschiedlicher Materialien hilft bei der Herstellung innovativer Materialien mit Gradientenübergängen in der Struktur, zum Beispiel bei intermetallischen Verbindungen, die aufgrund der Komplexität der Produktherstellung derzeit selten verwendet werden. So können wir innerhalb einer Stunde ein 4 kg Titanprodukt drucken. Unser Drucker kann aufgrund des Einsatzes eines Roboterarms an die Bedürfnisse eines bestimmten Unternehmens angepasst werden, insbesondere um seine Druckfläche zu vergrößern oder im Gegenteil zu verkleinern.“

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