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3D-Metalldruck: Neuer TLM 3D-Drucker "Adira" mit dem weltweit größten Bauvolumen vorgestellt

In den Bereich der Metall-3D-Druckindustrie ist in letzter Zeit viel Bewegung geraten. Bislang sahen einige Kritiker diese Fertigungstechnologie als noch nicht ganz industrietauglich an, da oftmals auch das Bauvolumen nicht ausreichte. Dies ändert sich zunehmend mit neuen Maschinen. Eine davon ist ein Hybrid-Metall-3D-Drucker auf TLM-Technologie vom portugiesischen Hersteller Adira.

Logo AdiraDer portugiesische Werkzeughersteller Adira sorgte nun für eine Attraktivitätssteigerung im Bereich der TLM-3D-Drucks, indem er auf der EuroBLECH 2016 den weltweit ersten großformatigen Tiled Laser Melting (TLM) 3D-Drucker der Öffentlichkeit präsentierte, berichtet der US-Blog „3ders.org“.

Der TLM 3D-Drucker ermöglicht die Kombination verschiedener Anwendungen, beispielsweise der Pulverbett-Fusion und der Metallabschneidung. Auch das Blech-Laserschneiden kann in der gleichen Maschine erfolgen. Adira ist mit dem weltweit ersten großen Hybrid-Metall-3D-Drucker der Versuch gelungen, die Größenbeschränkungen des 3D-Drucks zu überwinden und somit die Technologie-Leistungsfähigkeit zu erhöhen.

Technische Daten und Bauvolumen

Adira 3D-Drucker

Modell des neuen Adira Laserschmelz-3D-Druckers. (Bild: © 3ders.org)

Bei dem Tiled Laser Melting-System handelt es sich im Wesentlichen ein modulares Produktionskammerkonzept, welches den aktuell größten Metallverarbeitungsbereich besitzt, und einem System, mit dem die Teilefertigung über das Kammervolumen hinaus möglich wird. Der TLM-Drucker verfügt über eine 96 x 96 Zentimeter große Pulverbettfläche, die Teile werden dabei in Segmenten von 30 x 30 Zentimeter Größe bearbeitet. Für den Abscheideprozess wurde ein Bearbeitungsbereich von 150 x 150 Zentimetern im gleichen System integriert, so der portugiesische Entwickler. Die Maschine wurde bereits als Patent angemeldet.

Das neue 3D-Druckverfahren schafft ideale Prozessbedingungen für die Fertigung von Teilen, deren Volumen größer ist als die Prozesskammer selbst. Hier werden die Arbeitsbereiche in verschiedene Segmente aufgeteilt, die dann auch sequentiell verarbeitet werden. Unterstützt wird das System durch die OptiFocus-3D-Scanning-Funktion. So sind eine Überwachung von detaillierten und hochkomplexen Konturformen sowie eine schnellere Verarbeitung möglich, was zur Produktivitätssteigerung beiträgt.

Das neue Verfahren beinhaltet auch ein modulares Materialzufuhrsystem, welches sehr schnelle Materialumstellungen ermöglicht. So wird die Ausfallzeit der Maschine verringert, da Reinigung und Vorbereitung der Zufuhreinrichtung in parallelen Arbeitsschritten erfolgen können, während die Maschine selbst noch weiterarbeitet.

Das System verfügt zudem über austauschbare Werkzeugköpfe, die für verschiedene Anwendungen genutzt werden können, auch zum Laserschneiden. Es wird die gleiche Bühnenplattform genutzt, was für eine effiziente und konzentrierte Produktion sorgt und den Einsatz des TLM-Druckers in vielen Fertigungsstätten ermöglicht.

Weitere Informationen über den neuen 3D-Drucker können Sie in unserem bereits Mitte Oktober 2016 veröffentlichten Beitrag „Adira stellt Laserschmelz-3D-Metalldrucker mit größerem Bauvolumen vor“ nachlesen.

Vorstellung des neuen TLM 3D-Druckers auf der EuroBLECH 2016. (Bild: © 3ders.org)

Vorstellung des neuen TLM 3D-Druckers auf der EuroBLECH 2016. (Bild: © 3ders.org)

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