Spanische Forscher der Universidad De Sevilla und englische Wissenschaftler der University of Nottingham haben an einer neuen Lösung für den 3D-Druck von Gold gearbeitet. Dieser ist ihnen mit der Inkjet-3D-Drucktechnologie jetzt gelungen. Wir zeigen, welchen Nutzen diese Entwicklung für den Pharmaindustrie haben kann.

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Forschern der spanischen University of Nottingham und der englischen Universidad De Sevilla ist es gelungen, ein 3D-gedrucktes Bild aus stabilisierten Goldnanopartikeln mit biokompatiblen und biologisch abbaubaren Systemen herzustellen. Auf dem Bild ist das Logo der Universität von Sevilla zu sehen. Die angewendete Technologie könnte für den Pharmabereich von Nutzen sein, wie die Universidad De Sevilla berichtet.

Geleitet wurde das Projekt von Ana Alcudia Cruz von der Universidad De Sevilla in Zusammenarbeit mit einer wissenschaftlichen Gruppe unter der Leitung von Rafael Prado. Der Forscher Ricky Wilman von der University of Nottingham in Großbritannien war ebenfalls an dem Projekt beteiligt. Forschern aus Wien gelang 2016 der 3D-Druck von Goldnanostrukturen.

Gold ist attraktiv und nützlich

Logo der Universität von Sevilla
Das Forscherteam konnte ein 3D-gedrucktes Bild aus stabilisierten Goldnanopartikeln mit biokompatiblen und biologisch abbaubaren Systemen herstellen (Bild © Universidad De Sevilla).

Gold hat neben seiner Attraktivität für die Hersteller von Luxusartikeln auch einen hohen Wert für Anwendungen in der Medizin. Biosensoren auf Goldbasis konnten beim Nachweis von krebserzeugenden Zellen und Tumor-Biomarkern helfen. Um Gold für den 3D-Druck zu nutzen, wird die Inkjet-3D-Drucktechnik eingesetzt. Diese kann mehrere Materialien gleichzeitig drucken. Dabei entstehen Systeme, die als maßgeschneiderte Biosensoren auf der Grundlage der Leitfähigkeit von Gold funktionieren könnten.

3D-Druck von Gold

Der 3D-Druck von Gold war dabei eine sehr schwierige Aufgabe, da Goldtinten für den Tintenstahldruck (Inkjet) äußerst instabil sind. Sie lassen sich leicht verbinden, es ist jedoch schwierig, sie zu drucken. So war es wichtig, einen Weg zu finden, der stabile Goldtinten für Biosensoren ermöglicht. Es entstand ein Weg, bei dem winzige Goldnanopartikel mit Polyurethanpolymeren mit Kammstruktur stabilisiert wurden. Die Polymere bestanden aus vollständig biokompatibler und biologisch abbaubarer Arabinose, einem natürlichen Zuckermaterial.

Die Polymertinte wurde neben einer Goldtinte in 3D-gedruckt und so stabilisiert. Das biologisch abbaubare Polymer erwies sich in Tests als mindestens sechs Monate lang stabil. Mehr über die Entwicklung von 3D-Druck mit Gold erfahren Sie auch in Zukunft kostenlos im 3D-grenzenlos Newsletter (hier abonnieren).

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