Glaskunstwerke verbinden von uns viele mit der aufwendigen Glasbläserei. Die Glassomer GmbH aus Freiburg in Baden-Württemberg hat mit dem Glassomer einen neuen Weg entwickelt, Glasobjekte deutlich einfacher zu fertigen und zwar im 3D-Druckverfahren. Das ursprüngliche Konzept entstand am Karlsruher Institut für Technologie (KIT).

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Das Freiburger Unternehmen Glassomer GmbH wurde für ihr neues Verfahren mit dem Gründerpreis ausgezeichnet. Wie die badische Zeitung berichtet, entstand das Unternehmen durch Frederik Kotz, Dorothea Helmer und Bastian Rapp. Sie ist eine Ausgründung des NeptunLab, welches ursprünglich am Karlsruger Institut für Technologie (KIT) entstanden ist und seit Oktober 2018 an der Universität Freiburg fortgeführt wird. Wir hatten bereits im Juni über das Glassomer und sein Verfahren zum 3D-Druck von Glas berichtet.

Funktionsweise vom Glassomer-Verfahren

Die Gründungsmitglieder der Glassomer GmbH
Die Glassomer GmbH erhielt einen Gründerpreis für ihr Unternehmen (Bild © Markus Breig / Karlsruhe Institute of Technology).

Bei dem Verfahren von Glassomer wird dem Kunststoff Glaspulver beigefügt. Im Zusammenspiel mit dem Trägermaterial kann wie aus Kunststoff jede beliebige Form hergestellt werden. Schrauben aus Glas, optische winzige Linsen oder gläserne Bauteile kleinster Abmessungen können mit einem 3D-Drucker verarbeitet werden. Wir hatten bereits im Juni über das Glassomer berichtet.

Das fertige Objekt gelangt nun in den Ofen, was den Kunststoff aus der Mischung verschwinden lässt, indem er als CO2 verdampft. Das hochreine Glasprodukt wird in einem letzten Schritt erneut erhitzt und verdichtet. Die Industrie zeigt bereits Interesse an dem Verfahren, weil damit zahlreiche Objekte hergestellt werden können. Zur Zeit arbeiten die Forscher an Prototypen und Kleinserien.

Großproduktion und Lizenzierung

Die Großproduktion soll von anderen übernommen werden, die dafür die Rechte erwerben müssen. Wie Kotz laut dem eingangs erwähntem Zeitungsartikel erklärte, habe man die Exklusivlizenz auf das eigene Patent und die Unterlizensierung sei eines der Geschäftsmodelle der Firma. Die Forscher gewannen bei einer regionalen Ausscheidung des Wettbewerbs „Startup BW Elevator Pitch“ vor wenigen Tagen den ersten Preis. Über die weitere Entwicklung des Unternehmens und den 3D-Druck von Glas im Allgemeinen berichten wir auch zukünftig im 3D-grenzenlos Magazin (kostenlosen Newsletter abonnieren).

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