Additive Fertigung optischer Linsen: Karlsruher Institute of Technology KIT arbeitet mit „Glassomer“ an 3D-Druck von Glas

Das Karlsruher Institute of Technology (KIT) setzt sich mit der effektiven Nutzung von Glas für den 3D-Druck auseinander. Entstanden ist dabei ein Glassomer. Unter anderen könnte mit dem Verfahren die Herstellung von optischen Linsen aus Glas optimiert werden.

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Logo Karlsruher Institut für TechnologieDas Karlsruher Institute of Technology (KIT) arbeitet daran, Glasmaterial effektiv als 3D-Drucker-Material zu nutzen. Die Forscher mischen dafür flüssiges Photopolymerharz mit Glasteilchen, bei einem Mischverhältnis 40:60 von Glas zu Polymer. Im Anschluss wurde das Polymer mit UV-Licht beleuchtet, was zu einer Festigung führte. Als Ergebnis entstand ein Objekt aus 60 Prozent Glas, das die Bezeichnung „Glassomer“ erhielt, heißt es in einer Pressemitteilung des KIT auf der Website. Auch in North Carolina gab es Forschung mit Glaslegierungen. Materialforscher der North Carolina State University haben ein 3D-Druckverfahren für Metall-Glaslegierungen entwickelt, worüber wir Ende März 2018 berichteten.

Nach KIT-Forscherangaben lässt sich Glassomer mit CNC-Maschinen fräsen, drehen, laserbearbeiten oder anders bearbeiten. Das Glasobjekt wird im Rahmen eines Nachbearbeitungsschritts in einen Ofen gelegt und bei 500 Grad Celsius erhitzt. Das Polymer wird bei diesem Vorgang herausgebrannt, mit dem Ergebnis eines fast reinen Glasobjekts.

Die Methode erlaubt die Fertigung besserer optischer Linsen. Leider erklärten die Forscher nicht, ob das Material mit 3D-Druckern genutzt werden kann. Denkbar wäre der Einsatz im 3D-Druck, wenn hierbei Harze verwendet und die Druckparameter dafür passend eingestellt werden. Dass der 3D-Druck von Glas zu wunderschönen Ergebnissen führen kann, zeigten uns die Buntglasfenster aus dem 3D-Drucker vom Unternehmen Custom Prototypes, über die wir bereits berichtet haben, wobei der 3D-Druck mit Glas natürlich noch ein Forschungsumfeld ist und wissenschaftliche Entwicklungen von Marketingartikeln einiger Unternehmen klar abzugrenzen sind. Bleiben Sie mit einem kostenlosen Newsletter-Abonnement auch weiterhin über die neuesten Entwicklungen im 3D-Druck informiert (hier abonnieren).

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