Das Verteidigungsunternehmen Babcock hat die ersten 3D-gedruckten Metallteile für die britische Armee hergestellt. Diese werden in den aktiven Panzerflotten eingesetzt. Für Babcock ist es ein wichtiger Meilenstein in seinem Bestreben, überall auf der Welt jederzeit 3D-gedruckte Komponenten herstellen zu können.

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Das Verteidigungsunternehmen Babcock hat laut einer Pressemitteilung die ersten mit Metall-3D-Druck hergestellten Bauteile für die aktiven Panzerflotten der britischen Armee gebaut. Die speziell entwickelten Stahlkomponenten sollen die wachsenden Herausforderungen der technischen und kommerziellen Veralterung bewältigen. Als Teil des Periskopsystems, mit dem die Armeebesatzungen ihre unmittelbare Umgebung sehen können, werden die Komponenten in die in Betrieb befindliche Flotten, Titan– und Trojaner-Fahrzeuge, eingebaut.

Fortschrittliche Fertigung jederzeit weltweit

Mitarbeiter mit 3D-gedruckten Teilen
Babcock hat die ersten Metall-3D-Druck-Teile (im Bild: Mitarbeiter mit den Komponenten), die in den aktiven Panzerflotten der britischen Armee verwendet werden, hergestellt (Bild © Babcock).

Babcock hat längerfristig in ein Programm für fortschrittliche Fertigung investiert und sieht diesen Schritt als wichtigen Meilenstein. Im Zuge des Programms will Babcock die Fähigkeit entwickeln, jederzeit weltweit Teile bei Bedarf zu drucken. 3D-Drucker an Bord von Schiffen auf See oder an Militärstandorten im Ausland sind ebenso denkbar.

Vergangenen Februar startete Babcock seine Technologiepartnerschaft mit dem Plymouth Science Park und eröffnete sein auf additive Fertigungstechniken konzentriertes Innovationszentrum. Dadurch ist das Unternehmen heute in der Lage, veraltete oder in geringer Stückzahl benötigte Teile, wie z. B. diese Periskopklemme, jetzt in wenigen Tagen statt in Monaten herzustellen. Die additive Fertigung und andere digitale Lösungen werden stetig bei der Verwaltung komplexer, kritischer, veralteter und geringvolumiger Assets wichtiger.

Stimmen der Verantwortlichen

Tom Newman, Land Chief Executive bei Babcock, sagte:

„Diese Investition in Technologie ermöglicht es uns, unsere Kunden auf völlig andere Weise zu unterstützen, zu Hause und im Einsatz. Wenn eine Komponente benötigt wird und nicht beschafft werden kann, können wir jetzt einen Weg finden, sie herzustellen. Wenn wir in die Zukunft des Gerätesupports blicken, hat die additive Fertigung erhebliche Auswirkungen auf unsere Kunden, und ich freue mich, dass Babcock bei der Entwicklung dieser Fähigkeit eine Vorreiterrolle einnimmt.“

Dr. Richard Drake, Chief Technology Officer bei Babcock, ergänzt:

„Dies ist ein wichtiger Meilenstein bei der Suche nach Lösungen für veraltete Teile und bei der Bewältigung der Ausfallsicherheit in der Lieferkette – einige der größten Herausforderungen, denen sich Engineering- und Fertigungsunternehmen wie das unsere gegenübersehen. Wir setzen disruptive Technologien ein, um dem entgegenzuwirken. Für uns ist dies Teil eines wachsenden Investitionsprogramms rund um fortschrittliche und additive Fertigung, das wir nun auf andere Bereiche unseres Geschäfts ausweiten können, und das ist für Babcock äußerst spannend.“

Brigadier Phil Prosser, CBE, stellvertretender Stabschef für Ausrüstung, im Hauptquartier der Feldarmee, sagte:

„Der Einbau dieses additiv gefertigten Teils ist ein wichtiger Meilenstein für die Verteidigung und das Heer. Die additive Fertigung hat die industriellen Fertigungsprozesse revolutioniert und eine agile Alternative zur traditionellen Massenfertigung geschaffen. In Zusammenarbeit mit Babcock haben wir einen Weg zur Herstellung zertifizierter Teile erschlossen. Meine Rolle in der Feldarmee besteht darin, sichere, unterstützte, verfügbare und einsatzbereite Ausrüstung zu liefern, um die aktuelle und zukünftige Nachfrage der Feldarmee zu erfüllen, um an Land zu operieren, zu kämpfen und Kriege zu gewinnen. Diese Fähigkeit, Teile schnell herzustellen, wird es unserer Ausrüstung ermöglichen, schnell im Einsatz zu sein und länger im Kampf zu bleiben. Dies ist eine kampfgewinnende Aktivität, und wir fühlen uns dieser Zusammenarbeit verpflichtet und werden weiterhin in diesem beeindruckenden Tempo lernen.“

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