
Erstmals Einsatz von 3D-Druck bei CINTEC
Der Einsatz von 3D-Druck war für die Mitarbeiter von CINTEC und Projektbeteiligten eine spannende Sache. Sie stellten einen in die Struktur eingeführten Bewehrungsanker her, der eine Länge von 36,52 Metern hatte. Laut dem Unternehmen sei das der größte jemals mit dem 3D-Druckverfahren hergestellte Bewehrungsanker weltweit.
„Wir haben sehr viel Zeit darauf verwendet und alle unsere einzigartigen Techniken eingesetzt, um sicherzustellen, dass das Projekt bei der Restaurierung einer solchen historischen Struktur in vollem Umfang erfolgreich war,“ meint Robert Lloyd-Rees, Managing Director von Cintec North America.

Kompliziertes Verankerungssystem
Die Installation des Verankerungssystems von CINTEC war das Schwierigste an der Unternehmung, denn es bedurfte höchster Präzision. Es war nicht einfach, in das aus rostfreiem Stahl bestehende System Löcher zu bohren. Eine Fehlausrichtung um nur einen Grad würde bedeuten, dass der Bohrer an der falschen Stelle austritt. Das beschädigt die Struktur im Gesamten, meint Lloyd-Rees. Weiter fügt Peter James, Vorsitzender der Cintec Group, hinzu:
„Dieses aufregende Projekt mit all seinen technischen Schwierigkeiten zeigt, wie unser Verankerungssystem angepasst werden kann, um die kompliziertesten strukturellen Reparaturen zu lösen und so ein weiteres weltberühmtes Wahrzeichen wiederherzustellen.“

Auch für Restaurierungen in der Automobilbranche eignet sich der 3D-Druck. Der Automobilexperte Redesign Sport hat im letzten Jahr einen 1952er Ferrari mit Hilfe von 3D-Druck und 3D-Scan restauriert. Zu den spannendsten und weltweit bekanntesten Restaurationen, bei denen 3D-Drucker zum Einsatz kamen, zählt der vom „Islamischen Staat“ zerstörte Triumphbogen aus Palmyra (Syrien), Abonnieren Sie gerne unseren kostenlosen Newsletter zum 3D-Druck und bleiben Sie über alle weiteren spannenden Neuigkeiten auf dem Laufenden (hier abonnieren).






