Hilfe für Brustkrebserkrankte:

Dessous-Firma schafft mit 3D-Drucker günstige Brustprothesen

Das deutsche Unternehmen German RepRap hat es mit einem ihrer Modellen geschafft die Herstellung von Brustprothesen zu optimieren. Damit Frauen weltweit sich wieder schön in ihrer Haut fühlen können.

Logo German RepRapIn den Medien kursiert heute die Nachricht, dass ein amerikanisches Unternehmen namens Daisy Fit Forms es sich zur Aufgabe gemacht hat Brustprothesen für Frauen zu produzieren, die aufgrund von Brustkrebs eine oder gleich beide Brüste verloren haben. Man glaubt es kaum, aber mit den über 200.000 Frauen weltweit, die an dieser Krebsart leiden und der aufstrebenden Technologie der 3D-Drucker, müsste man meinen, dass genau dieser Bereich davon profitieren dürfte. Doch dem ist nicht so. Nur wenige 3D-Druckhersteller und Unternehmen widmen sich dieser wichtigen Aufgabe.

Brustabdrücke und Prothesen
Die neuen Prothesen von Anita GmbH zeichnen sich durch ihre kostengünstige Produktion und ihrer passgenauen Qualität aus. (Bild © anita.com)

Eines davon ist der deutsche Hersteller German RepRap. Dieser hat es jetzt geschafft mithilfe von externen Finanzierungen 3D-gedruckte Abdrücke herzustellen, die als Prothesen genutzt werden. Durch die Anita Dr. Helbig GmbH, einem deutschen Dessous-Unternehmen, konnte dieses Ziel erreicht werden. Seit 129 Jahren hat das Familienunternehmen mit Sitz in Brannenburg es geschafft auf schnellere und kostengünstige Art und Weise Prothesen zu schaffen, die das Leben vieler Brustkrebsüberlebende erleichtern können.

Alles, was sich eine Frau wünschen kann hat das Unternehmen zu bieten und jetzt werden auch Abdrücke angeboten, die sich jedem weiblichen Körper anpassen können. Schon zuvor hatte die Anita GmbH versucht den Wünschen der Kundinnen, günstige Prothesen anzubieten, gerecht zu werden, doch konnten die genutzten 3D-Drucker nicht das bieten, was gebraucht wurde: passgerechte Formen und Prothesen.

Dann wendetet das Unternehmen sich schließlich an German RepRap und dessen X400 3D-Drucker, der es schließlich schaffte nicht nur die Abdrücke binnen weniger Stunden herzustellen, sondern dem Unternehmen auch 50 Prozent der Produktionskosten einzusparen. German RepRap hat, unserer Meinung nach, nur noch mehr Sympathie gewinnen können.

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