
Leichtbau und Widerstandskraft durch additive Fertigung

Die additive Fertigung ermöglichte es Angelelli Automobili und WEAREAM, ein Rahmenkonstrukt herzustellen, das leicht und gleichzeitig widerstandsfähig ist. Anders als bei herkömmlichen Fertigungstechniken, die Formen, Harze, Schweißnähte oder CNC-Bearbeitung erfordern, entstand der Panigale V4-Rahmen in einem monolithischen, nahtlosen Aufbau. Laut den beteiligten Ingenieuren wurden durch die additive Fertigung nicht nur Material, sondern auch Gewicht und Produktionszeit eingespart.
Angelelli Automobili, mit Hauptsitzen in Rom und Austin, Texas, hat sich auf Sonderanfertigungen im High-End-Bereich spezialisiert. Das Unternehmen nutzt seit Jahren 3D-Druck-Technologien, insbesondere für die Herstellung von Kleinserien und limitierten Sondermodellen. Bereits 2018 entwickelte Angelelli ein komplett additiv gefertigtes Fahrzeug-Chassis. Mit dem Ducati-Rahmen unterstreicht das Unternehmen seine Vorreiterrolle im Motorsport und zeigt, wie fortschrittliche Fertigungsmethoden im Bereich der Luxusautomobil- und Motorradherstellung genutzt werden können.
Angelellis Superperformante D-ONE: Innovation für Hypercars
Zusätzlich zur Enthüllung des Ducati-Rahmens wird auch das neue Modell D-ONE von Angelelli Automobili auf der EICMA 2024 zu sehen sein. Der Superperformante D-ONE Hybrid Hypercar baut auf einer verstärkten Hybrid-Plattform auf und kombiniert modernste Materialien mit Hochleistungskomponenten. Dieses Modell zeigt, wie das Unternehmen technologische Innovationen und Nachhaltigkeitsansätze in der Entwicklung von Hochleistungsfahrzeugen integriert.
Mit der Verbindung von italienischem Design und amerikanischem Innovationsgeist stärkt Angelelli Automobili seine Position im globalen Luxus- und Motorsportmarkt. Die Entwicklungen im Bereich 3D-Druck und KI-gestützter Konstruktionsprozesse erlauben es, maßgeschneiderte Designs zu realisieren, die den Anforderungen anspruchsvoller Kunden gerecht werden und neue Standards in der Branche setzen.






