Drei auf Flugzeugbau und -design spezialisierte Firmen vereinen sich um in einem gemeinsamen Projekt die Zukunft der Luftfahrt zu schreiben. Ganze Flugzeugteile sollen irgendwann mithilfe des 3D-Druckers produziert werden.

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Der unwiderrufliche Erfolg der 3D-Drucktechnik erstaunt Wissenschaftler, Techniker und Nutzer immer wieder aufs Neue und bringt diese Menschen dazu sich neue Ideen und Einsätze auszudenken, die allesamt den 3D-Drucker im Mittelpunkt haben. Autos, medizinische Applikationen sowie einige kleine Schiff- und Flugzeugteile konnten schon auf schnelle, sichere und kostengünstigere Art hergestellt und vermarktet werden. Ein neues Projekt, das die Luftfahrt betrifft, möchte alles bisher da gewesene in den Schatten stellen.

Flugzeugteile aus 3D-Drucker
Vor allem der Bau des Flugzeugrumpfs ist ein wichtiger Bestandteil des „FAST-Projekts“ (Foto: © 3dprintingindustry.com)

Hinter dem Projektnamen FAST verbergen sich drei Unternehmen, die ein gemeinsames Ziel haben: Eines Tages ganze Flugzeuge aus dem 3D-Drucker produzieren. Die dänische Firma Constellium hat sich mit dem seit 2015 spezialisierten Flugzeugrumpf-Hersteller STELIA Aerospace und CT INGENIERIE zusammengetan, um die ersten großen Flugzeugteile mithilfe des 3D-Drucks zu bauen. Dazu zählt auch der Flugzeugrumpf.

Die Kostenfrage, sowie die nach der Produktionszeit sind nur zwei der Gründe wieso die Parteien dieser Zusammenarbeit davon überzeugt sind, dass 3D-Drucktechnik bestens für die Flugzeugproduktion geeignet ist. Bruno Chenal ist Direktor der Abteilung FuE (Forschung und Entwicklung) der Constellium Research and Technology und davon überzeugt, dass 3D-Drucktechnologie helfen kann neue Produktionstechniken zu implementieren, die vorher nicht möglich waren. Große metallische Flugzeugteile könnten so günstiger und vor allem schneller angefertigt werden.

FAST-Projekt
Ganze metallische Teile sollen mithilfe von 3D-Drucktechnik entstehen (Foto: © 3dprintingindustry.com)

Zwar steckt das Projekt derweil noch in den Kinderschuhen, doch wird es mit Sicherheit sehr bald schon die herbeigewünschten Ergebnisse präsentieren können. Alle drei Unternehmen werden dafür ihren Beitrag leisten: Constellium ist für die Materialbeschaffung zuständig, STELIA ist verantwortlich für die Designs und CT INGENIERIE für deren Feinschliff. Wenn sie es schaffen ihre Ziele zu erreichen, dann blickt die Flugzeugherstellung in eine glorreiche Zukunft. Wer weiß, vielleicht werden eines Tages ganze Flugzeuge aus dem 3D-Drucker kommen.

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