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Einsatz in der Medizin: Frau kann dank 3D-Druck-Kniegelenke wieder gehen

Die unterschiedlichsten 3D-Objekte können heute präzise und schnell hergestellt werden. Dabei sind sie vor allem in der Medizin wichtig und so konnte einer Patientin aus Großbritannien geholfen werden.

Unabhängig davon für wen oder was man 3D-Drucker einsetzt, es zahlt sich meistens aus. Vor allem in der Medizin. Dabei ist es egal, ob man damit Kindern oder Erwachsenen hilft. Jetzt hat ein operativer Einsatz gezeigt, dass man mit 3D-Drucktechnologie auch älteren Menschen mehr Lebensfreude schenken kann.

3D-Druck-Kniegelenke

Mithilfe von 3D-Drucktechnik kann die 85-Jährige endlich wieder schmerzfrei gehen (Foto: © 3ders.org)

Irena Griffiths aus Conwy in Wales ist 85 Jahre alt und endlich wieder in der Lage ohne Schmerzen zu gehen. Beide Kniegelenke mussten der Frau entfernt werden und es war dank 3D-Druckern möglich beide auch noch durch neue zu ersetzen. Griffiths war in ihrem langen Leben bis zu dieser Operation noch nie im Krankenhaus gewesen, verständlich, dass sie vor dem Eingriff etwas skeptisch darüber war, ob die Gelenke auch tatsächlich eingesetzt werden könnten.

Nachdem sie aber schon einiges über 3D-Drucktechnologie gelesen hatte (man bedenke hierbei das Alter), beschloss sie den Kniechirurgen Muthu Ganapathi vom Spire Yale Hospital in Wrexham zu kontaktieren. Der Arzt dem sie sich anvertraut hatte, hat nicht nur schon mehr als 400 Operationen mithilfe von 3D-Drucktechnik hinter sich gebracht, sondern war auch der erste, dem ein solcher Eingriff in Großbritannien erlaubt wurde. Nach der ersten Untersuchung war Ganapathi klar, dass ein operativer Einsatz bei Griffiths unabdingbar war.

3D-Druckereinsatz

Der Kniechirurg setzt seit Jahren auf 3D-Drucktechnologie (Foto: © 3ders.org)

Nach den beiden benötigten Operationen konnte die Patientin ohne Einnahme von Schmerzmitteln schon nach sechs Wochen beide Beine wieder einsetzen. Auch Autofahren war kein Problem mehr. Eine so schnelle und schmerzfrei Heilung konnte nur mithilfe von 3D-Druckern und deren Technologie möglich gemacht werden. Dabei vergleicht Ganapathi, der erst 48 Jahre jung ist, den Einsatz von 3D-Druckern in der Medizin gerne mit Science-Fiction, denn was anderes sei es seiner Meinung auch nicht. Dank der präzisen 3D-Druck-Gelenke und dem Einsatz von 3D-Software während der Operationen kann man sagen, dass solche Eingriffe, wie sie Griffiths erlebt hat, mit einem Formel 1 Pit-Stop zu vergleichen sind – schnell, effizient und reproduzierbar.

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