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Hund „TurboRoo“ kann dank 3D-Druck wieder gehen

Hund mit Hunderollstuhl aus dem 3D-Drucker
Ein Rollstuhl für Chihuaha-Baby „TurboRoo“: Hergestellt mit einem 3D-Drucker und ergänzt um Rollen von Inline-Skates (Bild © youcaring.com).

Immer wieder berichten wir über den Einsatz der 3D-Drucker in Forschung und Medizin. Dabei wächst die Anzahl der Berichte in denen auch Tiere von der sich stetig verbessernden Technologie profitieren. Zumeist bleiben die Berichte innerhalb der auf das Thema spezialisierten Medien und Magazine, wie zum Beispiel unser Online-Magazin über 3D-Drucker 3D-grenzenlos. Eine Geschichte jetzt schaffte es aber wieder einmal auf die ganz große Bühne – die vom Chihuaha „TurboRoo“ der ohne Vorderpfoten geboren wurde.

TurboRoo wurde von den Züchtern in eine Tierklinik in Indianapolis gebracht, der Hauptstadt von US-Bundesstaat Indiana. Die Veterinärmediziner wollten den einen Monat alten Welpen aufgeben. Seine neue Besitzerin Ashley Looper wollte sich aber mit diesem Schicksal nicht zufrieden geben und nutzte zwei moderne, in den USA weitverbreitete Technologien zur Rettung von ihrem Turboo: Facebook und den 3D-Druck.

Auf einer extra eingerichteten Spendenseite im sozialen Netzwerk Facebook bat Ashley die Netzwelt TurboRoo einen geeigneten Hunderollstuhl zu kaufen. Zu bauen. Zu finanzieren. Angesprochen waren alle Helfenden, auch die Besitzer mit einen privaten 3D-Drucker von denen es in den USA schon weitaus mehr gibt als noch in Deutschland. Sie erhielt Spenden. Viele Spenden. Mit dem eingesammelten 3.500 US-Dollar und einem 3D-Drucker wurde schließlich ein Rollstuhl in individueller Passform für TurboRoo hergestellt.

Entworfen und hergestellt wurde der Hunderollstuhl aus dem 3D-Drucker von Ingenieur Mark Deadrick, der ebenfalls via Facebook auf das Schicksal des Hündchens aufmerksam wurde. Das Gestell fertigte er in einem hellen Orange montierte daran Rollen von Inline-Skates. Im Anschluss schickte er den Hunderollstuhl an Ashley Looper und ihren Chihuaha-Baby TurboRoo. Der Welpe kann mit ihm allerdings erst fahren wenn er sechs bis acht Monate alt ist. Er wird sich darauf freuen.

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