
Der 15-jährige Schüler Utkarsh Tandon hat mit „OneRing“ ein Wearable-Gerät mit seinem 3D-Drucker hergestellt, um die Symptome der Parkinson-Krankheit überwachen zu können. Im Vorfeld arbeitete er freiwillig eine Zeit lang während der Sommerpause im örtlichen Parkinson-Institut. Er erkannte dabei, dass es eine bessere Möglichkeit geben muss, die Entwicklung der Parkinson-Krankheit bei Patienten optimaler zu überwachen, berichtet er in einem YouTube-Video (siehe unten).
Tandon entwickelte mit OneRing ein Gerät welches ein Ring mit integrierten Mikrochip ist und der Überwachung der Symptome der Parkinson-Krankheit dient. Auf Kickstarter launchte er für sein Projekt eine Kampagne mit dem Ziel einen Betrag von 1500 US-Dollar einzusammeln und wurde mit 3590 US-Dollar deutlich übertroffen. Am 23. April wurden nun die ersten OneRing-Wearables an die Kickstarter-Käufer verschickt.
Maschinelles Lernen integriert
Tandon arbeitete mit einer Reihe von Parkinson-Kliniken in den USA zusammen und stellte ihnen den OneRing in unterschiedlichen Größen inklusive der iOS-App für betroffene Patienten zur Verfügung. Das Gerät wurde für maschinelles Lernen trainiert, erkennt verschiedene Parkinson-Bewegungsmuster, inklusive Dyskinesien, Bradykinesie und Tremor. Es generiert Patientenberichte auf täglicher Basis, was dem Arzt eine auf dem Patienten besser abgestimmte Behandlung erlaubt.
Zur Zeit sind nur funktionale Prototypen des OneRing verfügbar, deren Kosten sich auf 18 US-Dollar für das Druckmaterial und 45 US-Dollar für den Mikrochip pro Ring belaufen. Aktuell entwickelt der Student ein neues Ring-Design mit flexiblen Kunststoffmaterial und einer Unisexgröße für alle Fingergrößen.
Utkarsh Tandon präsentiert im Video „OneRing“:
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