"We're Revolutionizing 3D Printing":

15-Jähriger Erfinder entwickelt superschnellen 3D-Drucker

Einen „superschnellen“ 3D-Drucker zu entwickeln, lautet der Plan eines 15-jährigen Teenagers. 10 Mal schneller soll der ORB 3D-Drucker arbeiten, als bisherige Desktop-3D-Drucker. Seine Idee klingt visionär. Und sollte dennoch ernst genommen werden. Immerhin gründete der Teenager bereits vor einigen Jahren seine erste Firma.

Der Teenager Thomas Suárez hat mit dem ORB 3D-Drucker einen 3D-Drucker entwickelt, der zehn mal schneller arbeiten soll als ein typischer FFF-/FDM-3D-Drucker. Seit Jahren schon arbeitet der 15-Jährige an der Programmierung von Apps und gründete mit CarrotCorp sein eigenes Unternehmen.

ORB 3D-Drucker
Der ORB 3D-Drucker. Hier noch als 3D-Visualisierung (Bild © orbprinter.com).

Der ORB 3D-Drucker verfügt über neue Technologien, welche die Arbeit vereinfachen und die Druckgeschwindigkeit verzehnfacht, wie Suárez in einem Youtube-Video (siehe unten) und auf seiner Website orbprinter.com ankündigt. Der ORB ist modular aufgebaut, bietet einen Drehteller und zwischen den einzelnen Komponenten wird schnell umgeschaltet.

Optimiertes Filament: Zusätzlich kann der 3D-Drucker spezielle magnetfeldgestützte Filamente verwenden, die Metall enthalten und es so ermöglichen, das Filament schneller zu erwärmen, zu schmelzen und und zu extrudieren. In Kombination mit einer neuen Heizquelle, die aus mehreren Heizelementen besteht, lassen sich größere Mengen des geschmolzenen Kunststoffes strangpressen.

Optimierte Software: Das modulare System ist Bestandteil eines neuen Entwicklungs-Kits, welches die CarrotCorp in Kürze anbieten möchte. Die einzelnen Module können individuell für den 3D-Drucker eingesetzt werden. Jede Druckanweisung wird exakt zu dem Modul übertragen, welches den Befehl erfordert. Die Druckanweisungen bestehen nicht aus dem klassischen G-Code, sondern sind ein spezieller ORB-Code, der von jedem Menschen gelesen werden kann und ebenfalls zur Beschleunigung der Geschwindigkeit des 3D-Druckers beitragen soll, so das Unternehmen.

Zum Design: Das Design des ORB 3D-Druckers erinnert an ein Rundfischglas und bietet einen 360 Grad Betrachtungswinkel des zu druckenden Objekts. Im Rahmen einer Crowdfunding-Kampagne möchte Suárez die erforderlichen Mittel einsammeln, um den ORB 3D-Drucker in einer Massenfertigung herstellen zu können. Alle Interessenten können sich auf der Webseite seiner Firma registrieren und werden über den Start der Kampagne informiert.

Junge Unternehmer im Teenager-Alter, die revolutionäre Produkte entwickeln, gibt es nicht all zu oft. Auch wenn die Ankündigung des Teenagers auf die meisten erst einmal dezente Zurückhaltung auslösen dürfte, zeigen Beispiele der Vergangenheit, dass visionäre Ideen auch immer eine Chance verdienen (Steve Jobs, Bill Gates, Larry Page).

„We’re Revolutionizing 3D Printing“

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