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Neue Ideen von Bastlern: 14-jähriger Hobby-Maker entwickelt eigene Spielkonsole aus dem 3D-Drucker

Ein junger Bastler und 3D-Druckliebhaber aus Dänemark hat seine ganz eigene Spielkonsole entwickelt, die aus dem 3D-Drucker stammt und altbekannte Spiele bereithält. 

Sich seine Spiele selbst herzustellen, seien es Brett- oder Computerspiele, ist heute der Renner unter Hobby-Makern und DIY-Experten, aber auch Kinder und Jugendliche haben immer wieder den Drang ihrer Kreativität freien Lauf zu lassen. Und dann staunt man nicht schlecht, wenn man sieht, was sich einige so alles einfallen lassen. So wie ein 14-jährige Bastler aus Dänemark jetzt beweist.

3D-Druck-Spielkonsole

Kompakt und mit allen beliebten Spielen ausgestattet (Foto: © thingiverse.com)

Rasmus Hauschild liebt Konsolen und 3D-Drucker. Mit Nintendo und allem was dazu gehört aufgewachsen sowie der Allgegenwärtigkeit der 3D-Drucktechnologie wurde in ihm der Wunsch wach beide Leidenschaften miteinander zu kombinieren; heraus kam eine tragbares Spielsystem, das alle beliebten Spiele von 1977 bis 2003 vereint. Das Besondere hierbei ist, dass die Mini-Konsole, die nicht anders als ein gewöhnlicher Game Boy aussieht, von Rasmus komplett selbst entworfen und mit einem 3D-Drucker hergestellt wurde.

Die Fantasie und die mittlerweile in jedem Jugendlichen vorhandene technische Expertise hat Rasmus dazu gebracht mit seinem eigenen 3D-Drucker eine eigene Spielkonsole zu entwickeln. Auf Thingiverse erklärt der Junge sehr genau jeden einzelnen Schritt seiner einzigartigen Konstruktion.

Die handliche Konsole ist dabei mit einem Raspberry Pi ausgestattet. Die Lautsprecher stammen aus einem alten Nintendo DS, während der Bildschirm ganz einfach bei Amazon zu kriegen ist. Mit einer Auflösung von 480×320 gibt es zwar nicht viel her, doch sei es bestens geeignet um die beliebten Retro-Spiele auch unterwegs zu spielen. Bis auf die vier Tasten wurde die Konsole komplett mithilfe von  Autodesk 123D Design und einem Ultimaker 2 verwirklicht. Beides kann Rasmus in Fall eines Nachbaus nur wärmstens empfehlen.

3D-Spielkonsole

Mitte: die selbstentwickelte Spielkonsole aus dem 3D-Drucker eines Bastlers (Foto: © thingiverse.com)

Doch damit war nur der einfache Teil der Konstruktion getan. Das, was dem 14-jährigen am meisten Kopfzerbrechen bereiten sollte, war nämlich der Control-Stick, der analog ist und deshalb anfangs vom Raspberry Pi nicht betätigt werden konnte, da dieser nur mit digitalen Signalen funktioniert. Nach eigehender Internet-Recherche fand Rasmus schließlich ein Gerät, das analoge Signale in digitale konvertieren kann und klein genug war, um sie in seiner Mini-Konsole einzubauen.

Nach mehr als 300 Stunden Arbeit war die Konsole endlich für einen ersten Testlauf bereit und wie die Videos auf seiner Thingiverse-Seite beweisen funktioniert diese einwandfrei.

Es sind genau solche Ideen, die beweisen wie sehr Technik die Fantasie von Kindern und Jugendlichen anregen und sie dazu bringen kann ihre ganz eigenen Projekte zu verwirklichen.

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