
Details zur 3D-Druck-Community in Rancho Mirage
Die kleine Gemeinde im Coachella Valley entsteht auf einer Fläche von 12.500 m2 und wird aus 15 umweltfreundlichen Häusern bestehen. Die Häuser werden mit 3D-gedruckten Paneelen von Mighty Buildings gebaut. Jedes Haus verfügt über ein Grundstück von 929 m2, hat drei Schlafzimmer und zwei Badezimmer und eine Wohnfläche von 135 m2, Swimmingpool und große Terrasse inklusive. Der Preis für diese Häuser liegt bei 595.000 US-Dollar (rund 497.000 Euro).
Einige der Häuser verfügen über einen Anbau mit zusätzlichem Wohnraum von 65 m2 mit zwei Schlafzimmern und einem Badezimmer für insgesamt 850.000 US-Dollar (710.000 Euro). Käufer haben auch die Möglichkeit, ihre Häuser mit Wellness-Systemen oder optionalen Upgrades wie einer Pergola, einer Cabana oder Ähnlichem zu ergänzen. Es ist nicht die erste Community ihrer Art. Eine Ähnliche haben wir gerade erst gestern vorgestellt, die von ICON und 3Strands in East Austin in Texas realisiert wird.

3D-Druck der Häuser
Für den 3D-Druck setzt Mighty Buildings auf ein Verbundmaterial namens Light Stone Material. Wird der Kunststein UV-Licht ausgesetzt, härtet das Material aus. Das macht es fester und leichter als Beton und soll eine Lebensdauer von mehr als 70 Jahren bieten.
Das Material fühlt sich den Entwicklern zufolge wie eine Arbeitsplatte in der Küche an. Da es leichter ist, würden so auch die Transportkosten niedriger bleiben. Das Material ist außerdem thermisch effizienter als Beton und reduziert die Energie, die die Temperatur im Haus aufrechterhält.
Die Häuser im Rancho Mirage Projekt werden als Bausatz geliefert und wie Legosteine zusammengesetzt. Mighty Buildings kümmert sich um die Innen- und Außenwände, die mit Verbindern geliefert werden, wodurch sie vor Ort einfach zusammengebaut werden können. Die Community in Rancho Mirage ist bislang Mighty Buildings größtes Projekt. Normalerweise würde ein Projekt in dieser Dimension drei Jahre dauern. Die Installation der Häuser wird Palari zufolge einen Monat dauern. Beim 3D-Druck wird weniger Material verschwendet und der automatisierte Prozess verlangt zudem 95% weniger Personal.

Basil Starr, CEO von Palari, erklärte, dass die Vorverkaufskampagne Ende Februar nach wenigen Tagen ausverkauft war und Interessenten sogar 1.000 US-Dollar (840 Euro) bezahlten, um einen Platz zu reservieren.






