Brasilien:

3D-Drucker macht das Modell eines ungeborenen Babys für blinde Eltern tastbar

3D-Drucker können uns schon sehr viel in der Medizin helfen. Nun konnte wieder etwas Gutes mit einem 3D-Drucker getan werden. In Sao Paulo, Brasilien, konnten die blinden Eltern dank der 3D-Drucktechnologie ihren ungeborenen Sohn „sehen“.

Ana Paula Silveira und ihr Ehemann Alvaro Zermiani aus Brasilien sind beide blind und erwarten nun ihr erstes, gemeinsames Kind. Ihnen bleibt das Glück verwehrt schon vor der Geburt einen Blick auf das Baby mittels Ultraschall zu erhaschen. Die Eltern wissen aber, wie viel sie mit ihren Händen sehen können. So suchten die beiden einen Arzt, der sich auch mit 3D-Druck auskennt und dieser machte den Fötus als 3D-Druckobjekt tastbar, berichtet „GE Healthcare“.

Dr. Heron Werner, ein Gynäkologe und Geburtshelfer aus der DASA-Klinik in Rio de Janeiro, wusste, dass er mit einem Ultraschallgerät von GE Healthcare die Bilder in ein 3D-Druckmodell verwandeln könnte. Die Idee hatte er aus der ägyptischen Ausstellung im Nationalmuseum Rio, die mit dieser Technologie arbeiten um alter ägyptischer Artefakte zu digitalisieren.

Die Eltern mit dem Modell des ersten Fötus
Die Eltern mit dem ersten Modell des Fötus (Bild © GE).

Das erste Ultraschallgerät im gynäkologischen Bereich mit eingebauter 3D-Druckfunktion ist der Voluson E10. Eigentlich war die Idee dahinter, Modelle zur Erkennung von anatomischen Defekten zu drucken. Außerdem um Ärzten chirurgische Handgriffe an Modellen üben zu lassen. Die Idee einen Fötus zu drucken und damit tastbar zu machen ist eine tolle, innovative Anwendungserweiterung und bringt besonders für Eltern mit Sehbehinderung sichtlich viel Glück.

Der größere Fötus
Das größere 3D-gedruckte Modell des Fötus (Bild © GE).

Ana Paula und Alvaro hatten dadurch schon frühzeitig die Gelegenheit, ihre Bindung zum Kind zu festigen. Sie konnten sich seiner Gesundheit sicher sein und schon im zweiten Modell haben sie Ähnlichkeiten festgestellt. Wir von 3d-grenzenlos freuen uns mit den werdenden Eltern und wünschen alles Gute für die Zukunft.

Wenn Sie weiterhin wissen wollen, ob solche Innovationen weiter bestehen, dann halten wir Sie gern auf dem Laufenden. (Newsletter)


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