
Diese Errungenschaft unterstreicht die Entwicklungen im Bereich des 3D-Drucks, der sich von der Prototypenfertigung zur Vollproduktion entwickelt hat, und bietet greifbaren Mehrwert für die Kunden. Laut Lou Martínez Sancho, Chief Technology Officer und Executive Vice President für Forschung und Entwicklung bei Westinghouse, markiert dies einen weiteren Pioniererfolg von Westinghouse in der AM-Technologie und bekräftigt das Engagement des Unternehmens, Sicherheit, Effizienz, Nachhaltigkeit und Energieversorgungssicherheit zu stärken.

Zuvor hatte Westinghouse bereits den ersten metallischen 3D-gedruckten Thimble-Plugging-Device in einem Kernkraftwerk installiert und vor zwei Jahren eine weitere Installation in einem anderen Kernkraftwerk durchgeführt. Die nun gefertigten AM-Flussplatten werden in VVER-440-Brennstoffanordnungen eingebaut. Dies ermöglicht eine Neugestaltung des unteren Teils der Anordnungen, was zu einer robusteren Leistung führt.
Die Nutzung von AM-Technologien in der Kernindustrie durch Westinghouse ermöglicht Kostensenkungen, reduziert die Vorlaufzeiten und ermöglicht innovative Lösungen für die Energieerzeugung, was die Führungsrolle des Unternehmens in der Implementierung von AM in der Kernindustrie weiter festigt.
Die Bedeutung von AM in der Kernenergie
Die additive Fertigung (AM) revolutioniert die Herstellungsprozesse in nahezu allen Branchen, einschließlich der Kernenergie. Durch die Fähigkeit, komplexe Komponenten zu produzieren, die mit traditionellen Methoden nicht oder nur mit erheblichem Aufwand herstellbar wären, bietet AM erhebliche Vorteile in Bezug auf Designfreiheit, Materialersparnis und Effizienzsteigerung.
Die Errungenschaft von Westinghouse, 1000 Brennstoffflussplatten durch additive Fertigung herzustellen, ist nicht nur ein Zeugnis für die technische Machbarkeit und Zuverlässigkeit von AM-Komponenten in sicherheitskritischen Anwendungen, sondern auch ein Vorbote für die zunehmende Akzeptanz und Integration von AM-Technologien in der Kernenergieindustrie.






