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3D-Drucker: Schweizer Start-up stellt mit Forge 1 einen SLA-3D-Drucker für unter 1000 US-Dollar vor

Das schweizerische Unternehmen Visionsforge hat mit dem Forge 1 einen SLA-3D-Drucker für 999 US-Dollar (rund 900 Euro) vorgestellt, der mit einigen interessanten Extras bzw. Besonderheiten aufwartet. Bei der Entwicklung des preiswerten SLA-3D-Druckers waren dem Team aus Ingenieuren vor allem drei Dinge wichtig.

Das Bauvolumen von dem Forge 1 SLA-3D-Drucker ist vergleichbar mit zahlreichen FDM-3D-Druckern und mit 376 x 260 x 205 mm im Vergleich zu anderen SLA-3D-Druckern relativ groß. Der Schweizer Hersteller Visionforge bewirbt den Forge 1 als einen 3D-Drucker mit noch nie dagewesenen Eigenschaften.

Entwickelt wurde er vom fünfköpfigen Team junger Ingenieure unter Leitung des Firmengründers Fabrizio Guadagnino. Im Rahmen der Entwicklung sollte der SLA-3D-Drucker drei Anforderungen erfüllen. Er sollte ein großes Bauvolumen aufweisen, schnell arbeiten und für jeden zugänglich sein. Das Ergebnis der Forschungs- und Entwicklungsarbeit ist der Forge 1. Er arbeitet mit der LCD-SLA-Technologie.

Verschiedene Druckervarianten.

Der 3D-Drucker Forge 1 ist in fünf verschiedenen Farbgebungen erhältlich. (Bild © visionsforge.com)

Die wichtigsten Keyfacts:

Bauvolumen: 376 x 260 x 205 mm
Drucktechnologie: SLA
Preis: 999 US-Dollar

Gedruckt werden können 3D-Objekte mit Abmessungen von 373 x 260 x 205 mm (19.800 Kubikzentimeter). Die Druckauflösung beläuft sich auf 5 bis 100 Mikron, verbunden mit einer hohen Präzision. Der verbaute Schrittmotor und das Highend-Kugellager gewährleisten absolut präzise Druckergebnisse, wie die Schweizer Entwickler erklären.

Beim Aufbau der Objekte arbeitet der Forge 1 sehr leise, wofür die Isolierung des Motors und die geschlossene Architektur verantwortlich ist. In Verbindung mit einer einfach bedienbaren 3D-Software ist der 3D-Drucker eine gute Wahl für Anwender ohne umfassende Erfahrung.

Werkstücke, die mit dem Forge 1 hergestellt wurden. (Bild: © visionforge.com)

Werkstücke, die mit dem Forge 1 hergestellt wurden. (Bild: © visionsforge.com)

Der Visionsforge Forge 1 ist ab sofort in den Gehäusefarben Schwarz, Weiß, Indigo, Rot und Blau erhältlich. Nach dem Auspacken kann mit dem 3D-Druck sofort begonnen werden, da der Forge 1 bereits komplett zusammengebaut und Hersteller bereits kalibriert geliefert wird.

Künftige Upgrades lassen sich dank der offenen Architektur leicht integrieren, weshalb der Forge 1 laut Visionsforge ein 3D-Drucker fürs Leben ist. Beim flüssigen Harz als Druckmaterial kann zwischen den Farben Weiß, Rot, Blau, Gelb, Indigo und Schwarz gewählt werden.

Vergleich der technischen Daten des Forge 1 mit anderen 3D-Drucker-Modellen.

Vergleich der technischen Daten des Forge 1 mit anderen 3D-Drucker-Modellen.

Zum Druckmaterial: Ein Paket mit vier Flaschen Kunstharz kostet aktuell etwa 59 US-Dollar (ca. 53 Euro) und ist im Kaufpreis des sehr interessanten SLA-3D-Druckers bereits enthalten. Visionsforge zufolge wird das Harz in großen Stückzahlen von einem führenden Chemiehersteller gekauft und der Preisvorteil an die Kunden weitergegeben. Der Preis für eine 125 ml Flasche liegt bei nur 6,50 US-Dollar (5,85 Euro), 10,00 US-Dollar (9,00 Euro) für 250 ml, 18,00 US-Dollar (17,00 Euro) für 500 ml und 32,50 Euro (29,25 Euro) für die größte Flasche mit 1000 ml Flüssigharz.

Wer sich für die weitere Entwicklung des Gerätes interessiert, den empfehlen wir unseren kostenlosen 3D-Drucker-Newsletter, denn die Weiterentwicklung des Forge 1 werden wir definitiv beobachten.

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  • Kevin 17. Oktober 2016, 13:57

    Der Drucker macht einen sehr sehr guten Eindruck. Gibt es schon ausführliche Testberichte oder wird noch einer folgen?

    Reply
    • Marcel Thum 17. Oktober 2016, 14:19

      Hallo Kevin,

      sobald wir den 3D-Drucker zwischen die Finger bekommen, werden wir ihn testen. Bitte Newsletter abonnieren für mehr Infos.

      Gruß,
      Marcel

      Reply
  • C 27. Oktober 2016, 17:38

    schaut euch das Foto das ihr hier habt genauer an von den „Werkstücken die vom Forge 1 hergestellt wurden“ -> Das sind sie nämlich nicht, sondenr die komponenten des Druckers!!

    Reply

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