Das 3D-Druck-Unternehmen TissueLabs aus der Schweiz hat mit dem TissueRay den ersten kommerziellen MSLA-3D-Biodrucker auf den Markt gebracht. Der TissueRay soll die perfekte Kombination aus hoher Auflösung und Durchsatz ermöglichen und kostet 11.999 Euro. Wir fassen das Wichtigste dazu zusammen.

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Mit TissueRay hat das junge Schweizer Unternehmen TissueLabs seinen ersten maskierten Stereolithografie-3D-Biodrucker auf den Markt gebracht. Der Bioprinter ergänzt TissueLabs Hardwareangebot und unterstützt seine Kunden in der Biofabrikation. TissueStart ist das Einsteigermodell des Unternehmens, das auf Extrusionsbasis arbeitet.

Details zu MSLA-3D-Drucker-TissueRay

Erster kommerzieller MSLA-3D-Biodrucker von TissueLabs: TissueRay
TissueRay verwendet die maskierte Stereolithographie (MSLA)-Technologie (Bild © Screenshot YouTube-Video „Discover the TissueRay™“).

TissueRay soll die perfekte Kombination aus hoher Auflösung und Durchsatz ermöglichen, indem es die Lichtgeschwindigkeit in den 3D-Biodruck bringt. Das lichtbasierte System erlaubt die Fertigung mikrofluidischer Geräte, Organ-on-a-Chip-Technologie, Gerüsten für Tissue Engineering, zellbeladenen Konstrukten und regenerative Medizinanwendungen.

TissueRay verwendet die maskierte Stereolithographie (MSLA)-Technologie, die im Unterschied zu DLP-basierten 3D-Druckern eines digitalen Lichtprojektors ein Array von Leuchtdioden in Kombination mit einer LCD-Maske verwenden, um das Lichtbild zu formen. Das sorgt für eine feste und nicht von dem, wie gut das Objekt gezoomt werden kann, abhängigen Druckgenauigkeit. Ein 4K-Bildschirm bringt eine XY-Auflösung von 35 µm. Der 3D-Drucker akzeptiert Petrischalen jeder Größe bis 60 mm und kann bis zu 7 cm hohe Objekte drucken. Der erste kommerzielle MSLA-3D-Biodrucker TissueRay soll 11.999 Euro kosten.

Eigene Biotinten für den TissueRay

TissueLabs wird außerdem Biotinten für die Hardwareplattform anbieten. Neben PEGDA- und GelMA-basierten Biotinten sind vom Start-up auch gewebespezifische Biotinten vorgesehen. Das Unternehmen bietet bereits solche Biotinten an, für 15 verschiedene Gewebe. Diese können mit dem Extrusionsbiodruck mit dem MatriXpec™ verwendet werden. Dieselben Optionen soll es auch für das lichtbasierte Bioprinting geben, einschließlich Alternativen für Fett, Knochen, Gehirn, Knorpel, Dickdarm, Niere, Leber, Lunge, Muskel, Myokard, Bauchspeicheldrüse, Haut, Milz, Magen und Gefäß.

Dr. Gabriel Liguori, Gründer und CEO von TissueLabs, sagte:

„Wir freuen uns, die MSLA-Technologie auf den Bioprinting-Markt zu bringen. Extrusions- und SLA-Biodruckverfahren stellen heute die vielversprechendsten Ansätze zur Herstellung von 3D-Gewebe im Labor dar. Bisher boten wir nur den extrusionsbasierten 3D-Biodrucker TissueStart an. Jetzt, mit der Veröffentlichung von TissueRay, ergänzen wir unser Hardwareangebot und geben unseren Kunden alle Werkzeuge an die Hand, um im Bereich der Biofabrikation erfolgreich zu sein.“

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