Neues Messgerät:

BiliScreen aus 3D-Drucker erkennt mögliche Anzeichen von Bauchspeicheldrüsenkrebs

Für die Erkennung des Bauchspeicheldrüsenkrebses war bislang unter anderem eine Blutuntersuchung notwendig. Forscher der University of Washington erschufen nun mittels 3D-Drucker mit dem BiliScreen ein Gerät, das Anzeichen dieser Erkrankung mit einem einfachen Augentest feststellen kann.

Der Bauchspeicheldrüsenkrebs zählt zu den gefährlichsten Krebsarten und kann nur schlecht prognostiziert werden. Ein Forscherteam der University of Washington hat jetzt mit BiliScreen unter der Verwendung eines 3D-Druckers ein Gerät entwickelt, welches Bauchspeicheldrüsenkrebs frühzeitig erkennen kann.

Das Gerät BiliScreen benötigt zur Nutzung nur ein Smartphone, die BiliCam App, eine Spezialbrille aus Papier und ein gedrucktes Bauteil. Geprüft wird eine eventuelle Gelbfärbung der Augen, diese würde auf eine Gelbsucht hinweisen. Die Gelbsucht gilt als ein Anzeichen für den Bauchspeicheldrüsenkrebs. Die Box aus dem 3D-Drucker blockiert das Umgebungslicht, damit eine genaue unverfälschte Messung möglich ist.

BiliScreen im Einsatz
BiliScreen Augenscanner im Einsatz. (Bild: © Dennis Wise/University of Washington)

Von der Smartphone-Kamera wird ein Bild aufgezeichnet und die Brille als Referenz verwendet, damit die Farbinformationen der Augen angepasst werden können. Basierend auf diesen Informationen ermittelt ein zusätzlicher Algorithmus, ob die Augen eine Gelbfärbung haben oder nicht.

Die Methode kann von Jedermann daheim preiswert und einfach durchgeführt werden, während bislang für einen Test eine Blutabnahme beim Arzt oder Krankenhaus erforderlich war. Der Einsatz von BiliScreen könnte die Früherkennungsquote steigen lassen und würde die Heilungschancen betroffener Personen erhöhen. Detailierte Informationen über BiliScreen finden Sie auf dieser Webseite der University of Washingtone.

Darstellung des Verfahrens und Messergebnisse
Auf diesen Aufnahmen ist zu sehen, wie das Verfahren angewandt wird. Auch die Messergebnisse werden dargstellt. (Bild: © University of Washington)

Forscher aus Dresden und Chemnitz nutzen den 3D-Druck zur Bekämpfung gynäkologischer Krebsarten. Ein Low Cost Diagnose-Tool für das Smartphone wurde von schwedischen Wissenschaftlern entwickelt, mit dem Krebserkrankungen erkannt und Gewebeproben analysiert werden können.

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