Der internationale Flugkonzern Boeing zeigte sich schon häufiger sehr stark am Einsatz der 3D-Drucktechnologie interessiert. Zum Schutz seiner 3D-Druck-Daten bei der Übertragung hat Boeing jetzt einen Vertrag mit dem israelischen Software-Unternehmen Assembrix abgeschlossen.

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Der 3D-Druck hat mittlerweile eine Vielzahl an lukrativen Innovationen ermöglicht. Das hat auch die Luft- und Raumfahrtindustrie erkannt. Hier ist der Wettbewerb zwischen den Unternehmen sehr hoch und man muss Jahre in die Entwicklung neuer Produkte investieren. Das macht den Schutz des geistigen Eigentums umso wichtiger.

Boeing 787 Dreamliner Abbildung über den Wolken
Die Boeing 787 Dreamliner ist eines der Flugzeuge, welches mit additiv gefertigten Elementen aus Titan ausgestattet ist (Bild © Norsk Titanium).

In den letzten Jahren zeigte Boeing zunehmend Interesse an der additiven Fertigung sowie am potenziellen Wert der 3D-Drucktechnologie für eigenes Wachstum. Der Luftfahrtriese hat bereits mit dem Schweizer Unternehmen Oerlikon eine sechsjährige Kooperation zur Weiterentwicklung von Titan-3D-Druck gestartet, mit dem Ziel, neue 3D-Drucker-Materialien zu entwickeln und die 3D-Druckverfahren zu standardisieren. Diese sollen letztlich den hohen Anforderungen der Branche gerecht werden. Dabei steht das Projekt der additiven Fertigung von strukturellen Luftfahrtteilen aus Titan an vorderster Stelle.

Kooperation mit Assembrix

Gemeinsam mit dem israelischen Software-Unternehmen Assembrix hat der amerikanische Konzern Boeing einen Vertrag geschlossen, um seine digital vorliegenden Bestände abzusichern. Die Technologie von Assembrix basiert auf einer Cloud-Plattform für industrielle 3D-Druckverfahren. Dabei überwacht die Plattform den gesamten digitalen Prozess vom Entwurf bis zur Herstellung und Verifizierung. Hierbei werden Robotik und geometrische Algorithmen kombiniert, um 3D-Dateien vor dem Abfangen, Korrumpieren und Entschlüsseln abzusichern und zu schützen sowie zwischen den internen Teams und externen Kunden den sicheren Austausch von Daten zu ermöglichen.

Schema wie Assembrix funktioniert
Mit dem Vertrag, der mit Assembrix geschlossen wurde, will Boeing seine 3D-gedruckten Bauteile absichern (Bild © Assembrix).

Für Boeing und Assembrix ist der Vertragsabschluss eine Win-Win-Situation. Boeing stärkt die geschäftliche Bindung nach Israel und hilft Assembrix ihr Business weiter auszubauen. Boeing legt hohen Wert auf  Lieferanten, die strenge Kosten-, Termin- und Qualitätsstandards erfüllen, und Assembrix erfüllt all diese Punkte, so Boeing und Assembrix in einer gemeinsamen Pressemitteilung. Folgen Sie uns für weitere interessante, weltweite 3D-Druck-News und abonnieren Sie unseren kostenlosen Newsletter.

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