Medizinische Software:

EchoPixel entwickelt Software True 3D Viewer zur Operationsvorbereitung auch mit 3D-Druck

Mit dem Programm True 3D Viewer hat EchoPixel eine 3D-Software auf den Markt gebracht, mit der sich Organe und andere medizinische Modelle am Computer und als Modell aus dem 3D-Drucker genauer untersuchen lassen. Die Operationsvorbereitung soll somit verbessert werden.

Das Unternehmen EchoPixel hat eine Reihe Programme für die medizinische Visualisierung entwickelt, mit denen exakte 3D-Modelle für medizinische Eingriffe bereitgestellt werden können. Der 3D-Druck wird ebenfalls unterstützt. Mithilfe des True 3D Viewer wird Medizinern die Möglichkeit eröffnet, die Anatomie eines Patienten virtuell umzusetzen und mit dem 3D-Modell zu interagieren. Die 3D-Darstellung kann direkt von einem 3D-Drucker ausgedruckt werden.

Das True 3D-System wurde mit vier Kameras ausgestattet, welche die Kopfbewegungen des Anwenders verfolgen. Der Anwender trägt dabei eine 3D-Brille und arbeitet mit einem Stift, um mit visualisierten Objekten wie zum Beispiel einem Herz interagieren zu können. Von Ärzten lassen sich existierende medizinische Aufnahmen verwenden, so als würden sie real existieren, weil DICOM-Datensätze in virtuell greifbare 3D-Objekte konvertiert werden können.

True 3D Viewer
Mit der Software True 3D Viewer lassen sich Organe und andere Körperteile visuell betrachten. Und als Modell mit dem 3D-Drucker ausdrucken (Bild © Echopixel).

Die Körperteile der Patienten können virtuell bewegt, gedreht, freigelegt und geöffnet werden. Abgerundet wurde der Funktionsumfang mit Volumenquerschnitten und multiplanaren Reformatierungen, damit Mediziner nicht auf koronale oder sagittale Ansichten begrenzt sind. Mit Linien, Polylinien, Winkeln oder Splines lassen sich Messungen ausgewählter Bereiche vornehmen.

Die Programme vereinfachen nach Herstellerangaben den nahtlosen Übergang von der digitalen Visualisierung zum physischen Produkt mit Hilfe von 3D-Druck. Softwaretools dieser Form würden EchoPixel zufolge außerdem die Kommunikation zwischen Mitarbeitern des OP-Teams verbessern, eine erweiterte prä-operative Planung zulassen, spiegelbildliche Modellierungen für Rekonstruktionsvorlagen ermöglichen, sowie Übungen an Modellen durch Assistenzärzte und verstärkte Informationen für Patienten erlauben.

Nach Angaben des texanischen Herzspezialisten Steve Muyskens führe die 3D-Visualisierung und der 3D-Druck am Ende nicht nur zu einer Zeiteinsparung, sondern würde auch das Risiko von Komplikationen bei Operationen minimieren, schreibt EchoPixel weiter.

Seinen 3D True Viewer zeigt EchoPixel an seinem Stand auf der ealthcare Information and Management Systems Society (HIMSS) Messe 2017.

In der Medizin wird der 3D-Druck bereits verstärkt eingesetzt, so werden schon Kniegelenke, künstliche Gelenke und Haut gedruckt. Der 3D-Biodruck hat ebenfalls sehr interessante Forschungen zu bieten, befindet sich ganzheitlich aber noch in den Anfängen und es wird einige Jahren dauern, bis nicht nur Modelle, sondern auch Organe mit dem 3D-Drucker gedruckt werden können.

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