Das spanische Start-up Reinforce 3D hat eine bedeutende Kooperation mit Bauer Hockey, einem führenden Hersteller von Eishockeyausrüstung, abgeschlossen. Bauer plant, die von Reinforce 3D entwickelte „Continuous Carbon Fiber Injection Process“ (CFIP)-Technologie in seine Produkte zu integrieren. Die Partnerschaft erstreckt sich zudem auf die Tochtermarke Cascade/Maverik Lacrosse, die sich auf Lacrosse-Ausrüstung spezialisiert hat.

Kohlefaserverstärkung durch CFIP-Technologie

Nahaufnahme des CFIP-Prozesses von Reinforce 3D mit injizierten Carbonfasern in einer hohlen Struktur
Das CFIP-Verfahren von Reinforce 3D ermöglicht die gezielte Verstärkung von hohlen Strukturen durch injiziertes Harz und Carbonfasern, was die Stabilität und Leichtigkeit von Hockey- und Lacrosse-Ausrüstung verbessern kann. (Bild © Reinforce 3D)

Reinforce 3D, gegründet im Jahr 2022, hat sich auf die Kommerzialisierung der CFIP-Technologie spezialisiert. Bei diesem Verfahren wird Harz in ein hohles Bauteil injiziert, wo es sich mit Fasern vermischt und aushärtet, um die Struktur zu verstärken. Der Prozess kann mit verschiedenen 3D-Drucktechnologien kombiniert oder auf konventionell hergestellte Teile angewendet werden. Zudem ermöglicht CFIP die Verbindung mehrerer Komponenten zu einer verstärkten Einheit und kann Fasern gezielt in kritischen Bereichen anordnen.

CEO Blanca Garro von Reinforce 3D sieht großes Potenzial in der Zusammenarbeit mit Bauer:

„Unsere Mission ist es, Bauteile auf ein neues Leistungsniveau zu heben. Die Partnerschaft mit Bauer Hockey ermöglicht uns, die Leistungsfähigkeit der CFIP-Technologie im Hochleistungsbereich unter Beweis zu stellen.“

Optimierungsmöglichkeiten für Sportausrüstung

Die CFIP-Technologie eignet sich besonders für die Herstellung von hohlen Strukturen, die in vielen Sportausrüstungen eine Rolle spielen. Ein vielversprechendes Anwendungsgebiet sind Eishockeyhelme, bei denen CFIP die Gitterstruktur von Torhütermasken oder transparente Gesichtsschutzvisiere verstärken könnte. Auch die Helmpolsterung, üblicherweise aus geschlossenzelligem Schaumstoff gefertigt, könnte durch strukturelle Verbesserungen profitieren.

Zusätzlich könnte die Technologie bei Eishockey- und Inlineskates Anwendung finden, indem sie den Zehenschutz oder das gesamte Stiefeldesign leichter und stabiler macht. Auch Halterungen für Kufen könnten gewichtsreduziert und leistungsfähiger gestaltet werden. Eine mögliche Anwendung für 3D-gedruckte Hockeyschläger wäre die Optimierung der Kelle, um sie leichter zu machen und die Schusskraft zu verbessern.

Auch im Lacrosse-Bereich könnte CFIP Vorteile bringen, insbesondere für die Basket-Konstruktion der Schläger, die oft stark belastet wird. Durch die Verstärkung der Struktur könnte die Haltbarkeit verbessert werden, was sich positiv auf die Spielqualität auswirkt.

Die Integration von 3D-Druck in die Sportartikelindustrie ist nicht neu, aber durch innovative Verfahren wie CFIP eröffnen sich neue Möglichkeiten. Die Kooperation zwischen Reinforce 3D und Bauer könnte dazu beitragen, widerstandsfähigere, leichtere und leistungsfähigere Sportausrüstung zu entwickeln.

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