

Wenn kundenspezifische, verschleißfeste Teile außerhalb des Standardbereichs benötigt werden, liefert igus diese Produkte mittels 3D-Druck. Ob Einzelteile oder Kleinserien, igus kann die passenden Spezialteile drucken und innerhalb von drei Tagen liefern. Dabei kommen verschiedene Verfahren und eine breite Palette von Materialien zum Einsatz: schnelle Werkzeugherstellung kombiniert mit Filament, Lasersinterpulver und flüssigem Harz. Der Online-3D-Druck-Service funktioniert denkbar einfach: Die Nutzer laden die STEP- oder STL-Datei ihres Produkts auf die Website hoch, wo die Produktionsmöglichkeiten, geeigneten Materialien und Endbearbeitungen angezeigt werden. Das Tool gibt zudem Auskunft über Kosten, Machbarkeit und Lieferzeit.
Tom Krause, Leiter des Geschäftsbereichs additive Fertigung bei igus, sagt dazu:
„Wir haben die Lebensdauerberechnung in den 3D-Druck-Service integriert, weil es neben den Preisinformationen einfacher macht, das richtige Material zu wählen, wenn man die Langlebigkeit eines Bauteils im Voraus kennt. Die Nutzer müssen lediglich die Gleitfläche ihres Teils mit einem Mausklick auswählen und einige Anwendungsparameter eingeben. Der 3D-Druck-Service berechnet dann automatisch eine Schätzung der Lebensdauer.“
Die Daten für alle Lebensdauerrechner von igus basieren auf Testreihen im firmeneigenen 3.800 m² großen Labor in Köln, wo igus neue Kunststoffe und Produkte entwickelt und erforscht. Jährlich werden hier 11.000 Abriebtests an 450 Prüfständen durchgeführt. Die Tests zeigen, dass 3D-gedruckte Teile aus iglidur Gleitlager-Kunststoffen konventionell hergestellten Teilen in keiner Weise nachstehen – ihre Lebensdauer ist bis zu 50-mal länger als die anderer 3D-Drucker-Materialien.






