Logo RenishawDas britische Technologieunternehmen Renishaw hat in Zusammenarbeit mit Cookson Industrial, einem Spezialisten für additive Fertigung mit Edelmetallen, die Produktionskosten für den 3D-Druck von Platin-Rhodium-Komponenten signifikant gesenkt. Dabei kommt das RenAM 500S Flex System von Renishaw zum Einsatz, das speziell auf Materialeffizienz und minimale Verluste ausgelegt ist. Dies ist ein entscheidender Schritt für Anwendungen wie die Glasfaserproduktion, bei denen hochtemperaturbeständige und korrosionsfeste Materialien gefragt sind.

Maßgeschneiderte Lösung für Edelmetallverarbeitung

RenAM 500S Flex System von Renishaw in einer Produktionsumgebung bei Cookson Industrial, optimiert für minimalen Materialverlust im 3D-Druck mit Platin-Rhodium
Das RenAM 500S Flex System von Renishaw im Einsatz bei Cookson Industrial zur Reduktion von Materialverlusten beim 3D-Druck von Platin-Rhodium. (Bild © Renishaw)

Cookson Industrial, eine Tochtergesellschaft von HM Precious Metals und Schwesterfirma von Cooksongold, verfügt über jahrzehntelange Erfahrung in der Entwicklung von Edelmetalllegierungen. Angesichts der hohen Materialkosten von Platin-Rhodium, die bei etwa 80.000 GBP (ca. 93.000 Euro) pro Kilogramm liegen, war es entscheidend, den Materialverlust zu minimieren. Die Wahl fiel auf Renishaws Laser-Pulverbettfusionstechnologie, die speziell für Forschungs- und Entwicklungsprojekte in der additiven Fertigung entwickelt wurde.

Das RenAM 500S Flex System wurde für den Umgang mit Platin-Rhodium optimiert. Das standardmäßige Pulververlustniveau von 1,5 % wurde durch spezifische Anpassungen auf unter 0,5 % reduziert.

Jason Morgan, Senior Applications Engineer bei Renishaw, erklärt:

„Unser Ziel war es, nahezu null Verlust bei der Verarbeitung von Platin-Rhodium-Pulver zu erreichen. Dafür haben wir die Anlage gemeinsam mit den Ingenieuren von Cookson Industrial angepasst und getestet.“

Verbesserte Wirtschaftlichkeit durch optimierte Technik

Die Anpassungen am System umfassten die Entfernung von Überlaufbälgen, die Optimierung der hinteren Überlauföffnung sowie Änderungen an der Pulverkammertopologie. Darüber hinaus wurden spezielle Gehäuse und Abdeckungen entwickelt, die den Pulververlust um 95 % reduzierten. Fast das gesamte verwendete Platin-Rhodium kann so zurückgewonnen werden, was die Produktionskosten erheblich senkt.

Nikesh Patel, Leiter von Cookson Industrial, kommentierte:

„Dank der Technologie und dem Fachwissen von Renishaw konnten wir Platin-Rhodium-Komponenten im industriellen Maßstab herstellen. Die Reduktion der Materialverluste macht die Produktion nicht nur wirtschaftlich tragfähig, sondern spart über die Lebensdauer der Maschine hinweg Millionen ein.“

Die Zusammenarbeit zwischen Renishaw und Cookson Industrial zeigt, wie durch gezielte technologische Anpassungen auch teure Materialien wie Platin-Rhodium für die additive Fertigung nutzbar gemacht werden können. Diese Entwicklungen haben das Potenzial, den Einsatz von 3D-Druck in der industriellen Produktion weiter voranzutreiben.

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