Der US-Hersteller für Metall-3D-Drucker Markforged und die Würth Industry North America, ein Unternehmen der deutschen Würth Group, haben eine Vertriebspartnerschaft beschlossen. Dadurch wird die Würth Group künftig 3D-Drucker von Markforged in sein Sortiment aufnehmen und vertreiben.

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Der US-amerikanische Hersteller für 3D-Drucker Markforged und die amerikanische Niederlassung der deutschen Würth Group sind laut einer Pressemitteilung der Würth Group (PDF; öffnet in neuem Fenster) eine Vertriebspartnerschaft eingegangen. Die Würth Industry North America (WINA) wird damit als neuer Distributor künftig auch 3D- und Kohlefaser-3D-Drucksysteme von Markforged vertreiben. 3D-Drucker wie den Metal X von Markforged, den wir 2017 vorgestellt haben.

Neue Möglichkeiten mit den Maschinen von Markforged

WINA hat bisher MRO- und Sicherheitsausrüstungen sowie Supply-Chain-Lösungen für den Bereich der Verbindungselemente verkauft. Neu kommt die additive Fertigungshardware von Markforged hinzu. Viele der Kunden von WINA sind aus den Bereichen Automobil, Gas oder Schwermaschinen. Mit den neuen Produkten von Markforged wird das bisherige Angebot, in dem sich Kanban-Point-of-Use-Inventarsysteme, MRO-Verbrauchsmaterialien, Befestigungs- und Montagekomponenten, PSA-Geräte und Qualitätskontrollsysteme befinden, erweitert.

Die Verbund- und Metallplattformen von Markforged bringen den Benutzern die Möglichkeit, Teile, die mit Kohlefaser, Kevlar und Glasfaser verstärkt sind, auf der Industrial-Maschinenserie des Unternehmens oder 17-4-Edelstahl und H13-Werkzeugstahl auf der Metal X-Plattform zu drucken. Kunden sollen so Kosten und Zeit sparen.

Schnelle Markteinführung und niedrigere Lagerkosten

Dan Hill und Greg Mark
Die Würth Group wird künftig 3D-Drucker von Markforged vertreiben (Bild © Würth Group).

„Wir freuen uns, unseren Kunden innovative Lösungen für die digitale Lieferkette anbieten zu können. Durch die Integration der Markforged 3D-Drucktechnologie in unsere bestehenden Kanban-Programme können wir eine schnellere Markteinführung und niedrigere Lagerkosten ermöglichen“, kommentierte Dan Hill, CEO von Würth Industry North America.

Außerdem würden sich für WINA durch die Integration der Markforged Systeme Beschaffungs-, Einkaufs- und Transportkosten reduzieren, was das Unternehmen wiederum an seine Kunden weitergeben kann. Markforged CEO Greg Mark zeigt sich erfreut darüber, dass die weltweite Reichweite der Lösungen mit WINA erhöht und die Grenzen des Möglichen erweitert werden. Mit den 3D-Druckern von Markforged könne der Kunde laut Mark alles bauen, was er sich vorstellt. Das ermöglicht Industrieherstellern, die Lagerkosten zu senken, und Produktionswerkzeuge und – teile schnell und zuverlässig zu drucken.

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