Das 3D-Druck-Unternehmen AML3D ging mit der DEAKIN University eine Zusammenarbeit ein, um den Einsatz von Bornitrid-Nanoröhren (BNNTs) für den Einsatz im industriellen 3D-Druck zu untersuchen. Damit soll die WAM-Metall-3D-Druck-Technologie von AML3D verbessert werden. Die Verwendung von BNNTs mit Metallen würde die Anwendungsbereiche in verschiedenen Branchen erweitern.

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Das 3D-Druck-Unternehmen AML3D und das Institute for Frontier Materials (IFM) der Deakin University in Australien haben einer Pressemitteilung zufolge eine Reihe neuer Proof-of-Concept-Projekte angekündigt, um den Einsatz von Bornitrid-Nanoröhren (BNNTs) zu erforschen. Damit wollen sie außerdem die WAM-Technologie, das Wire Arc Additive Manufacturing, eine drahtbasierte Form der Directed Energy Deposition (DED), verbessern. Das Leichtmetallkompetenzzentrum Ranshofen erhält im Vorjahr Fördermittel in Millionenhöhe zur Weiterentwicklung der WAM-3D-Drucktechnologie.

Details zur Zusammenarbeit

3D-gedruckter Stahlring
AML3D hat bereits demonstriert, dass mit der WAM-Technologie 3D-gedruckte Objekte deutlich stärker als ihre geschmiedeten Äquivalente sind (Bild © AML3D).

Die Partner starten mit zwei Machbarkeitsstudien und untersuchen neue Techniken zum Einbau von BNNTs in Aluminium, die für die Verwendung mit dem WAM-Prozess von AML3D für eine beschleunigte Kommerzialisierung geeignet sind. Bornitrid-Nanoröhren zählen zu den stärksten und fortschrittlichsten Fasern der Welt. Sie sind in der Lage, die Eigenschaften von WAM-abgeschiedenen Legierungen deutlich zu verbessern. Aluminium und Metalle mit BNNTs zu ergänzen könnte viel stärkere, leichtere und wärme- und strahlungsbedingte Legierungen erzeugen und die Anwendungsmöglichkeiten der WAM-Technologie in der Raumfahrt, Luftfahrt, Schifffahrt, Verteidigung und Transport erweitern.

Die neuen Projekte sollen einen Schritt in Richtung einer breiten kommerziellen Nutzung des Materials bieten. Die Verbesserung der globalen Produktionskapazität und die sinkenden Produktionskosten pro Einheit helfen dabei, dass BNNTs den Markt für fortschrittliche Materialien verbessern.

Stimmen zur Zusammenarbeit

Andrew Sales, Managing Director von AML3D, sagte:

„Der jüngste Erfolg unserer aktuellen und fortlaufenden Entwicklungen hochfester Legierungen für unseren patentierten WAM-Prozess hat AML3D eine weitere bedeutende kommerzielle Chance durch die Integration von BNNT in unser Drahtvormaterial aufgezeigt. Ich bin sehr ermutigt von dieser neuen Entwicklung und deshalb starten wir zwei weitere Projekte getrennt von unserem aktuellen Programm. Die erfolgreiche Entwicklung dieser speziellen Legierungen hat das Potenzial, dem Unternehmen erhebliche Vorteile zu verschaffen. Die Möglichkeiten für Produkte und Komponenten finden Anwendung in allen unseren Zielsektoren und haben das Potenzial, uns hier bei AML3D eine weitere bahnbrechende Gelegenheit zu eröffnen.“

Andrew Rau, Senior Commercial Manager an der Deakin University, kommentierte:

„Die Deakin University freut sich sehr über die Zusammenarbeit mit AML3D, um die Machbarkeit der Integration von BNNTs mit Aluminium unter Verwendung der patentierten WAM-Technologie von AML zu untersuchen. Diese Forschung bietet eine einzigartige Gelegenheit, fortschrittliche Materialien mit überlegener Leistung zu entwickeln und eine Reihe neuer Anwendungen für AML3D und ihre Kunden zu entwickeln.“

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