Bereits einige Wissenschaftler arbeiten an einem hochwertigen Fleischersatz. Die Schwierigkeit dabei ist es, analoge Fleischprodukte zu entwickeln, die nicht völlig aufdringlich sind. Bislang gelang den Forscher höchstens Hackfleischvarianten. Das im Labor gezüchtete Fleisch weist im Vergleich zu einem Steak oder einer Hühnerbrust eine höhere Textur auf. Es ist derzeit in Geschäften und Restaurants unerschwinglich teuer. Das bedeutet, dass es derzeit einen unterversorgten Markt für Menschen gibt, die eine Fleischalternative mit der faserigen Textur eines Fleischstücks suchen. Laut einem Artikel vom „Business Insider“ könnte das „Nova Meat“ von Giuseppe Scionti für Veränderung sorgen.

Fleischersatz aus Erbsen und Algen

Giuseppe Scionti gelang es, aus Erbsen und Algen ein Ersatzprodukt für Fleisch zu entwickeln. Die fleischfreien Alternativen entstanden mit Proteinpulver aus Erbsen oder Reis sowie aus Algenkomponenten. Außerdem entwarf Scionti ein Programm mit der CAD-Software, um die Zutaten in Fleisch umzuwandeln. Diese gelangen mit einer Spritze in ein Mikrofilament, mit welchem dann der Steak geformt wird. In weniger als einer Stunde kann die Maschine ca. 125 g roher vegetarischer Steaks produzieren. Giuseppe Scionti ist sich seiner Entwicklung bewusst, weshalb er auch ein Patent für den Mikro-Strain hält, denn dieser imitiert die natürliche Struktur des Fleisches.

Fleischersatz aus dem 3D-Drucker
Es erweist sich als äußerst schwierig, Fleischersatz zu entwickeln, der dem Original geschmacklich und von der Textur her nahe kommt (Bild © Giuseppe Scionti).

Geschmack von Nova Meat muss noch optimiert werden

Der 3D-Drucker für die Produktion von Nova Meat wurde in Barcelona an der Polytechnic University of Catalonia entwickelt. Im letzten Jahr begann Scionti auch mit der Vermarktung von Nova Meat. Beim Essen des Nova Meat Steaks kam man zum Schluss, dass es zwar eine tierartige Textur aufweist und die Prototypen auf Pflanzenbasis gut schmecken. Es fehlt aber immer noch am erwünschten Geschmack von Tierfleisch.

Jetzt müssen Nanofasern der Pflanzenproteine so umgeordnet werden, dass die Struktur der von tierischen Proteinen ähnelt. Der Wunsch nach Fleisch steigt stetig weiter, weshalb die Forschung nach einer Fleisch-Alternative sehr wichtig ist und mit aller nötigen Unterstützung fortgesetzt werden muss.

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