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Bioprinting: Deutsche Forscher entwickeln Gehirn-Pflaster aus dem 3D-Drucker

Ein Forscherteam der TechnischenUniversität Dresden entwickelt mit Unterstützung der 3D-Drucker ein Pflaster, das bei Gehirnverletzungen eingesetzt werden soll. Wie Dr. Ivan Minev berichtet, soll das neue Implantat die Funktionen wiederherstellen und die Heilung unterstützen. Die Forscher nennen auch einen Zeitraum, wann das Pflaster erstmals eingesetzt werden könnte.

Dr. Minev leitet als Physiker die Forschungsgruppe am Biotechnology Center TU Dresden und erhielt nun 920.000 Euro von der Volkswagen-Stiftung, damit das programmierbare Hirn-Pflaster fertig entwickelt werden kann. Das Implantat soll elektrische Impulse übertragen und das Gehirn mit medizinischen Stoffen und Zellen wie zum Beispiel Stammzellen versorgen.

Das Gehirn-Pflaster setzt sich aus einem Hydro-Gel und Silikon zusammen, wobei sich in der Mitte ein Mikrotunnel befindet. Je nach Bedarf kann das Pflaster mit einem 3D-Drucker entsprechend angepasst werden. Es kann als Brücke über beschädigte Gehirnteile eingesetzt werden oder lässt sich mit einem integrierten Schalter im Schädel steuern.

3D-Drucker und Pflaster

Dr. Ivan Minev vor einem 3D-Drucker, mit dem das Pflaster hergestellt wird. (Bild: © biotec.tu-dresden.de).

Aktuell existiere laut Dr. Minev kein Gerät, welches diese Aufgabe übernehmen könnte. Deshalb sei man Pionier auf diesem Gebiet. Zur Zeit sucht das Forscherteam nach der optimalen Materialkombination für das Gehirn-Pflaster. In zehn Jahren könnte das bio-elektrische Pflaster verfügbar sein und in der Medizin einsetzbar sein. Über weitere Entwicklungen zum Thema berichten wir in unserem kostenlosen 3D-Drucker-Newsletter. Weiter interessante Forschungen zum Bioprinting können auf unsere Seite zum Thema „Bioprinting“ nachgelesen werden.

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