3D-Drucker in der Medizin:

Inhalator ‚Syqe Inhaler‘ optimiert Konsum von medizinischem Marihuana

 30. September 2014  Andreas Krämer  

Syqe Medical LogoSeit Jahrzehnten wird der Einsatz von Marihuana zu medizinischen Zwecken heftig diskutiert. Nach Einschätzung der Befürworter könnte eine Legalisierung weltweit Millionen Menschen das Leben erleichtern. Gefährliche Schmerzmittel mit Suchtpotential wie Oxycontin, Percocet, Demerol oder Vicodin könnten bezüglich ihrer Verwendung weniger verschrieben werden. Die Alternative lautet Marihuana. Ein Gerät aus dem 3D-Drucker soll jetzt bei der Legalisierung helfen.

Die Gegner der Legalisierung sehen Gefahren vor allem darin, dass Leute von Gras high werden und ein öffentliches Sicherheitsrisiko darstellen könnten. Es sei den Ärzten bisher selten gelungen die richtige Dosis Marihuana zu verabreichen, so Kritiker einer Legalisierung von Marihuana für medizinische Zwecke. Ein Lösung für dieses Problem hat das israelische Unternehmen Syqe Medical mit der Unterstützung eines 3D-Druckers entwickelt.

Das Ergebnis der Entwicklung ist der Inhalator Syqe Inhaler, der mit den 3D-Druckern Objet30 Pro, Connex3, Objet Eden260V und MakerBot Replicator 2 des Herstellers Stratasys hergestellt wurde. Die Unberechenbarkeit der Wirkung medizinischen Marihuanas auf den Patienten aufgrund ungenauer Dosierung werde mit den Inhalator Syqe Inhaler zu 100 Prozent beseitigt, so das Unternehmen. Der Syqe Inhaler verabreicht eine Dosis von 100 Mikrogramm was nach Ansicht der Mediziner ausreichend ist für eine Schmerzbehandlung.

Syqe Inhaler – Marihuana-Inhalator
Der Syqe Inhaler ist ein Inhalator für medizinisches Marihuana (Bild © Syqe Medical).

Die negativen Effekte, die sonst bei der Einnahme von Cannabis auftreten, würden Firmenangaben zufolge mit dem Inhalator vermieden. Per WLAN kann der Inhalator mit einem Smartphone oder Tablet verbunden werden. Auf diese Weise können betroffene Patienten und ihre Ärzte die richtige Dosierung kontrollieren. Die Forscher können basierend auf den Daten ermitteln, welche Dosierung abgestimmt auf die jeweilige Bedingung richtig ist.

Die Medizin interessiert sich verstärkt für 3D-Drucker. Auf diese Nachfrage reagieren die Hersteller von 3D-Druckern wie das Unternehmen 3Dynamic mit seinen zwei 3D-Biodruckern.

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