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NASA Wettbewerb: Mit dem 3D-Druck Lebensräume im Weltraum erschaffen

Die NASA hat zusammen mit dem Forschungsinstitut für 3D-Drucktechnologie Amerika Makes insgesamt 2,25 Millionen US-Dollar für einen Wettbewerb ausgerufen. Bei der sogenannten „3D Printed Habitat Challenge“ soll es darum gehen nachhaltige Lebensräume auf der Erde und im Weltraum mittels der 3D-Drucktechnologie zu erschaffen.

Logo NASA

Die NASA und das Thema der 3D-Drucktechnologie waren bereits in der Vergangenheit sehr eng miteinander verbunden. Auch wir berichteten stets über die aktuellen Forschungen und Weiterentwicklungen der NASA zum Thema des 3D-Drucks. Nun hat die NASA also ein neues Projekt ausgerufen, dass vor allem die kreativen Köpfe der Gesellschaft und die Experten rund um das Thema 3D-Drucktechnologie mit einbeziehen wird.

Bei dem Wettbewerb „3D Printed Habitat Challenge“ handelt es sich um einen Design- und Konstruktionswettbewerb, der sich mit dem sicheren und nachhaltigen Erschaffen von Lebensräumen in den Weiten des Weltraums und auf unserem Planeten, der Erde, beschäftigt. In der Ausschreibung wird beispielsweise explizit der Mars als eines der Ziele genannt, wofür die Teilnehmer Objekte aus dem 3D-Drucker konstruieren und erschaffen könnten. Ziel des Wettbewerbs ist es vor allem Fortschritte in der additiven Konstruktionstechnologie zu machen, die dafür benötigt wird, um nachhaltige Unterkünfte auf und jenseits der Erde zu erschaffen.

Der Wettbewerb ist dabei in mehrere Phasen unterteilt. In der ersten Phase sollen die Teilnehmer hochmoderne Architekturkonzepte entwickeln, die sich die einzigartigen Möglichkeiten des 3D-Drucks zum Vorteil machen. Die besten 30 Vorlagen werden anschließend bewertet und mit einem Preisgeld in Höhe von insgesamt 50.000 US-Dollar belohnt. Die Bekanntgabe der Ergebnisse der ersten Runde findet auf der „World Maker Faire 2015“ in New York statt.

3D Wettbewerb der NASA

Der Wettbewerb der NASA ist mit 2,25 Millionen US-Dollar dotiert (Bild © nasa.gov).

Die zweite Phase in nochmals in zwei verschiedene Bereiche unterteilt. Zum einen soll in der „Structural Member Competition“  der Fokus auf den Herstellungstechniken liegen, die dafür benötigt werden, um strukturelle Komponenten herzustellen. Diese Komponenten sollen recycelbar sein und aus den heimischen Materialien des jeweiligen Ortes bestehen. Zum anderen sollen ganze Unterkünfte aus einem Stück gedruckt werden, die allerdings auch nur aus recycelbaren oder einheimischen Materialien bestehen dürfen. Für beide Ziele werden jeweils Preisgelder in Höhe von 1,1 Millionen US-Dollar ausgegeben.

Dass die NASA es ernst meint mit der „3D Printed Habitat Challenge“ zeigt auch die Höhe des Preisgeldes mit dem der Wettbewerb dotiert ist. Allerdings ist die Idee nicht ganz neu ist, wie ein Projekt von vor zwei Jahren zeigt. Die europäische Weltraumagentur ESA und das Architekturbüro Foster und Partners hatten ein ähnliches Ziel herausgegeben. In ihrem Projekt sollte eine Raumstation mit Materialien vom Mond gedruckt werden. Allerdings erwies sich dieses ambitionierte Ziel als sehr problematisch, da beispielsweise die stark schwankenden Temperaturen große Schwierigkeiten für das Druckverfahren bedeutet haben.

Nichtsdestotrotz wird es spannend sein, welche neuen Erkenntnisse durch den Wettbewerb ans Tageslicht gebracht werden. Alle Interessierten können die genauen Anforderungen, Regeln und Termine auf der Webseite der NASA und AmericaMakers nachlesen und gegebenenfalls sogar mitmachen. Die Anmeldung ist seit dem 16. Mai möglich. Also haltet uns doch auf dem Laufenden, falls ihr auch teilnehmen möchtet.

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