
Am KIT gelang es einem Wissenschaftlerteam passende Sondenspitzen für jede Messaufgabe herzustellen, zum Beispiel für biologische Proben. Die 3D-Laserlithografie eröffnet die Möglichkeit, maßgeschneiderte Spitzen in jeder Form auszudrucken, die einen Radius von nur 25 Nanometern haben.

Das Verfahren basiert auf der Zwei-Photonen-Polymerisation, die aus zwei stark fokussierten Laserimpulsen besteht und laserempfindliche Materialien in die geforderten Strukturen ausgehärtet wird. Die Strukturen werden im Anschluss aus dem umgebenden nicht belichteten Material herausgelöst. Wie Privatdozent Hendrik Hölscher erklärt, bietet die Methode den Vorteil die perfekte Spitze für jede Probe herzustellen, die man untersuchen möchte.
Die gedruckten Sondenspitzen können nach ihrer Fertigstellung auf jede handelsübliche Messnadel installiert werden und haben einen mininalen Verschleiß. Die Spitzen sind optimal zur Untersuchung biologischer Proben, technischer und optischer Komponenten auf der Nanoebene geeignet.






