
Details zum Projekt

Die Forscher haben zuerst einfache Formen in sehr kleinen Größen gedruckt. Als ihnen das gelungen war, begannen sie damit, noch kleinere Formen zu drucken, mit noch mehr Details. Am Ende landeten sie beim Nano-3D-Druck des Raumschiffs. Sie schafften es auch, dass sich die gedruckten Objekte bewegen können. Das gelang ihnen dank einer chemischen Reaktion zwischen Platin und Wasserstoffperoxid.
30 Mikrometer Benchy
Das Projekt hatte das Ziel, Mikroschwimmer besser verstehen zu lernen. Sie wollten die Funktionsweise von natürlichen Mikroschwimmern wie Spermien, Bakterien oder weißen Blutkörperchen besser verstehen. Das winzige Raumschiff ist noch nicht mal das kleinste und komplizierteste Objekt gewesen. Das bekannte „3DBenchy“ war ihr nächstes Versuchobjekt und auch dabei gelang es ihnen, eine Version mit nur 30 Mikrometern nachzudrucken.
Die Forschungen und Entwicklungen im Bereich des Nano-3D-Drucks bringen immer wieder beeindruckende Ergebnisse hervor. Im Februar 2020 haben wir zum Beispiel ein neues, sehr schnelles 3D-Druckverfahren aus der Schweiz vorgestellt, bei dem hochpräzise, winzige, weichen Objekte entstehen. Über die weitere Entwicklung in diesem Bereich berichten wir auch in Zukunft im kostenlosen 3D-grenzenlos Magazin-Newsletter (jetzt abonnieren).






